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Oleander pflegen und Walnussbaum schneiden

Frage von: G. M.

Wie pflege ich meinen Oleander und wie und wann kann ich ihn schneiden? Ich habe einen schönen Walnussbaum, ich möchte ihn gern etwas zurück schneiden. Wann darf ich das?

GARDENA Gartenexperte:

Engelbert Kötter

Engelbert Kötter

GARDENA Gartenexperte

Oleander pflegen

Es gibt da verschiedene Pflegeaspekte, liebe Frau M. Zur Wässerung und Düngung: Oleander mag während der Vegetationszeit "nasse Füße". Stellen Sie seinen Topf am besten in einen Untersetzer. darin dürfen immer ein, zwei Zentimeter Wasserstand sein. Düngen Sie den Oleander im März mit 3 Gramm Langzeitdünger (neun Monats-Dünger oder kürzer, dann aber nachdüngen) pro Liter Topfvolumen.
Zur Überwinterung: Die Überwinterung im Freien ist grundsätzlich riskant. Zwar verträgt Oleander im Mittelmeerraum als eingewurzelte, etablierte Pflanze durchaus Fröste bis etwa -10 °C, auf Oleander als Kübelpflanze ist das nicht zwingend übertragbar. Hier können Alter, Herkunft und Pflegezustand der Pflanze zu anderen Ergebnissen führen.

Bis hinunter kurz über dem Gefrierpunkt können Sie die Pflanze üblicherweise draußen lassen, jedes weitere Minusgrad erhöht Ihr Risiko eines Frostschadens, auch wenn Sie die Pflanze in Vlies einpacken und sie so an die Hauswand rücken.
Am besten, Sie stellen den Oleander so hell wie möglich bei 5-10 °C auf, dabei die Pflanze vor dem Vertrocknen bewahren (ab und zu leicht gießen). Faustregel: So spät wie möglich einwintern, so früh wie möglich rausstellen. Dabei beachten: Oleander ist im Frühjahr frostempfindlicher als im Herbst. 

Zum Schnitt: Oleander ist gut schnittverträglich, verträgt im Frühjahr sogar den Rückschnitt bis ins alte Holz recht gut. Grundsätzlich schneiden Sie aber jeweils besser bis zu einer Verzweigung zurück, so dass belaubte Triebe als Zugholz verbleiben. Beachten Sie auch, dass einzelne Oleandersorten nach dem Rückschnitt unterschiedlich gut verzweigen können.
Zeitpunkt für den Oleanderschnitt ist üblicherweise sofort nach der Blüte. Wenn Sie jetzt im Herbst zurückschneiden, entfernen Sie dabei womöglich die jetzt schon erschienenen Knospen für die Blüte des kommenden Jahres.

Walnussbaum schneiden

Im Hinblick auf den Schnitt Ihres Walnussbaums rate ich zu folgendem: Nussbäume zu beschneiden, ist etwas heikel. Es scheiden sich die Geister im Wesentlichen über den besten Schnittzeitpunkt. Weil Walnüsse hohle Zweige haben, sagen einige, man solle sie nicht im Winterhalbjahr schneiden, weil dann die per Schnittwunde geöffneten Zweige Eintrittspforten für Wasser und damit Infektionen, wie Fäulnispilze, sein könnten. Sie empfehlen den Schnitt Ende Mai, weil dann im Wachstum die Schnittwunden beizeiten wieder verwachsen – jedenfalls schneller, als beim Winterschnitt. Wenn Sie den Winterschnitt vorziehen sollten (immerhin hat man bei kahler Baumkrone einen besseren Überblick), dann schneiden Sie bei mildem Wetter im zeitigen Spätwinter. Wenn Sie erst spät - schon ins Frühjahr hinein - schneiden, "bluten" die Bäume besonders stark. 

Weil Walnüsse vergleichsweise stark wüchsig sind, beachten Sie die Schnittregel „starker Rückschnitt – kräftiger Austrieb“.
Letztlich noch dies: Es gibt für den Hausgartengebrauch kleiner kronige Walnussveredelungen. Die sind hier besser zu bändigen, als die besonders kräftig wachsenden Sämlinge. Üblicherweise fruchten die Veredelungen auch früher, reichhaltiger und mit besserer Fruchtqualität. 

Bild: © kwanchaichaiudom - Fotolia.com

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