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Hibiskus-Kübelpflanze in den Garten pflanzen. Worauf muss ich achten?

Frage von:

Ich bitte heute um Ihren fachmännischen Rat: Es handelt sich um eine selbst gezogene, ca. 3 Jahre alte Hibiskus-Kübelpflanze die jetzt hinaus in den Garten soll. Dazu habe ich einige Fragen: Wann ist dafür die richtige Zeit, wo der beste Platz? Muss die Kübelerde abgeschüttelt werden ? Wann sollte nach dem Einsetzen und Bewässern mit welchem Mittel gedüngt werden? Ich bin in dieser Hinsicht völlig ahnungslos und wäre Ihnen für jeden Tipp sehr dankbar.

GARDENA Gartenexperte:

Engelbert Kötter

Engelbert Kötter

GARDENA Gartenexperte

Der GARDENA Gartenexperte

Welchen Hibiskus konkret meinen Sie, liebe Frau L.? Ich gehe jetzt mal vom Roseneibisch aus, Hibiscus rosa-sinensis. Der verträgt definitiv keinen Frost, weswegen Sie ihn nur an frostfreien Tagen jetzt schon ins Freie räumen können, komplett erst nach den Eisheiligen, nach Mitte Mai. 

Sobald Sie ihn ins Freie räumen, dann zunächst in den warmen Halbschatten, nicht in die Sonne, dort bekämen seine Blätter bei starker Einstrahlung Sonnenbrandflecken. Erst nach etwa zehn bis vierzehn Tagen Eingewöhnung im Freien, können Sie ihn langsam auf pralle Sonne umgewöhnen (Standplatz: warm und windgeschützt). Besonders am warm sonnigen Standort aber macht es Sinn, den Hibiskus in einen Topf mit Wasservorrat zu topfen, damit er stets ausreichend Wasser hat - er braucht recht viel davon, darf aber nicht zu nass stehen. Ohnehin wäre es günstig die Pflanze jetzt in frische Qualitätserde zu pflanzen, mit einem hohen Anteil an Ton. Ich selbst verwende beispielsweise gerne die Zitrus- und Kübelpflanzenerde von frux für alles Getopfte. Beim Topfen bereits, geben Sie pro Liter Erde drei Gramm Langzeitdünger (6-8 Monate) hinzu. Umtopfen ist, je nach Topfvolumen, etwa alle zwei drei Jahre erforderlich. Dabei den Erdballen um etwa ein Drittel verkleinern. Langzeitdüngung alljährlich, Ende März. 

In warmen, feuchten Sommern ist der Langzeitdünger mitunter schon eher aufgebraucht. Deshalb verwende ich Langzeitdünger generell immer nur als Depotdünger und gebe mit dem Gießen zusätzlich etwas Flüssigdünger (Blütenpflanzendünger, "halbe Menge"). Mit dieser Doppelstrategie (und einem wachen Blick auf ggf. Überdüngung und Düngermangel) sind meine Pflanzen in Töpfen und Kübeln immer halbwegs vernünftig gedüngt.
Was Schädlinge angeht, so achten Sie auf Befall mit Blattläusen oder Weißer Fliege; Napfschildläuse treten seltener auf.
Damit die Pflanze buschig wird, nach einem Blütenschub die Triebe auf etwa fünf Blätter einkürzen und neu durchtreiben lassen. Sollte die Pflanze zu buschig werden, lichten Sie sie etwas aus.

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