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Hahnenfuß statt Blumenwiese

Frage von: Susanne H.

Sehr geehrte Damen und Herren, letztes Jahr hatten wir eine Blumenwiese gesät. Leider gibt es jetzt ein Teilstück (ca. 50 m2), das fast nur noch aus Kriechendem Hahnenfuß besteht. Da ich chemische Mittel vermeiden möchte, würde ich gerne von Ihnen wissen, welches Ihrer Werkzeuge am besten zur Entfernung von Kriechendem Hahnenfuß geeignet ist. Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühe und Antwort.

GARDENA Gartenexperte:

Engelbert Kötter

Engelbert Kötter

GARDENA Gartenexperte

Der GARDENA Gartenexperte:

Der Kriechendes Hahnenfuß ist ein typischer Zeiger für saure, nährstoffreiche und feuchte Böden, liebe Frau H.. Insofern wird der sich immer weiter bei Ihnen tummeln, auch wenn Sie ihm jetzt mit mechanischer Bodenbearbeitung zuleibe rücken. Grundsätzlich können Sie das mit einer Unkrauthacke oder auch einer Rübenhacke leicht erledigen. Aber es wird Ihnen der Hahnenfuß immer wieder kommen. Deswegen rate ich dazu, den Boden außer ihn zu hacken auch kräftig aufzukalken (März, April, Mai jeweils 100 Gramm Gartenkalk, pro Quadratmeter = jeweils fünf Kilogramm auf 50 m2), das ärgert den Hahnenfuß zusätzlich und behindert ihn ebenfalls im Wachstum. Immerhin heben Sie so den pH-Wert um drei Stufen an, also z.B. von pH 5 auf pH 8. Durch die Kombination von Hacken und Aufkalken, sollte der Hahnenfuß erkennbar weniger werden. Allerdings kann es passieren, dass Sie die Blumenwiese im selben Zuge gelegentlich nachsäen müssen, weil Sie ja mit dem Hacken Lücken im Bestand erzeugen. Und: Die Arten in Blumenwiesenmischungen mögen oftmals den leicht sauren Boden tendenziell lieber. Andererseits sind hochwertige Blumenwiesen-Saatmischungen immer so konzipiert, dass sie eine entsprechende Bandbreite von Standort- bzw. Bodenfaktoren abdecken. Die passsenden Artens setzen sich dann im Bestand längerfristig durch und etablieren sich.

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