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Feuerwanzen in den Beeten - was kann man dagegen tun?

Frage von: Matthias F.

In meinen Beeten wimmelt es von kleinen Käfern- sie sind schwarz und haben eine rote Zeichnung. Meine Nachbarn sagen, es seien Feuerwanzen und da könne man nichts anderes dagegen unternehmen, als sie zu zertreten oder zu verbrennen. Kennen Sie andere Lösungen?

GARDENA Gartenexperte:

Engelbert Kötter

Engelbert Kötter

GARDENA Gartenexperte

Der GARDENA Gartenexperte

Ihre Nachbarn haben völlig recht, lieber Herr F., das sind keine Käfer sondern Wanzen. Nach der Winterruhe im Boden treten sie um diese Zeit in großen Gruppen auf und paaren sich. An warmem Mauerwerk, aber auch am Fuße großer Bäume (speziell Linden, Rosskastanien und Robinien) sind sie dann zu finden.
Nach der Paarung (etwa 30 Stunden) verschwinden sie wieder.
Feuerwanzen sehen spektakulär aus, sind aber für Mensch und Tier nahezu völlig harmlos. Anfassen sollten Sie sie aber nicht gerade, da sie als Abwehrreaktion ein ätzendes Sekret absondern könnten.
Zertreten und verbrennen Sie die armen Kerlchen nicht! Sie sind im Garten nicht schädlich. 
Sie ernähren sich in erster Linie von abgefallenen Pflanzensamen und von toten Insekten, gehören also der "Fraktion Putzkolonne" in Ihrem Garten an. 
Gönnen Sie den Frühlingsboten einfach ihre paar Tage Paarungszeit, dann sind sie auch schon wieder weg. Wo sie währenddessen unmöglich bleiben können, z. B. auf einem unumgänglichen Plattenweg, kehren Sie Feuerwanzen einfach sehr sachte und vorsichtig zusammen und tragen sie an den Fuß eines großen Baumes, speziell der oben genannten drei Arten.

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