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Die meisten Pflanzen sind auf gleichmäßige Feuchtigkeit angewiesen. Leichtes Trockenfallen vor dem Gießen regt aber das Wurzelwachstum der Pflanzen an.

Regel Nr. 1:
Gleichmäßig feucht halten

Die meisten Pflanzen sind auf gleichmäßige Feuchtigkeit angewiesen. Leichtes Trockenfallen vor dem Gießen regt aber das Wurzelwachstum der Pflanzen an.


Im Beet reichen ein bis zwei Gießgänge pro Woche üblicherweise aus: Besser seltener und dann reichlich Wasser geben, als oft nur ein wenig.

Regel Nr. 2:
Seltener und dann durchdringend gießen

Im Beet reichen ein bis zwei Gießgänge pro Woche üblicherweise aus: Besser seltener und dann reichlich Wasser geben, als oft nur ein wenig.


Auf den abends oder über Nacht abgekühlten Boden gegossen, verdunste weniger Wasser, als auf tagheißem Boden. Und die Pflanzen können sich rechtzeitig vor der nächsten Tageshitze ausreichend mit Wasser aufpumpen.

Regel Nr. 3:
Spät abends oder früh morgens gießen

Auf den abends oder über Nacht abgekühlten Boden gegossen, verdunste weniger Wasser, als auf tagheißem Boden. Und die Pflanzen können sich rechtzeitig vor der nächsten Tageshitze ausreichend mit Wasser aufpumpen.


Die Wassertemperatur muss in etwa zur Pflanzentemperatur passen: Vom Tag aufgeheizte Pflanzen im Hochsommer z. B. bekommen einen Kälteschock an der Wurzel, wenn sie mit hahnenkaltem Wasser gegossen werden.

Regel Nr. 4:
Umgebungstemperiertes Wasser verwenden

Die Wassertemperatur muss in etwa zur Pflanzentemperatur passen: Vom Tag aufgeheizte Pflanzen im Hochsommer z. B. bekommen einen Kälteschock an der Wurzel, wenn sie mit hahnenkaltem Wasser gegossen werden.


Nasse Blätter sorgen für kranke Blätter. Über Nacht nass gehalten, drohen Blattpilzkrankheiten, bei Sonnenschein tagsüber benetzte Blätter bekommen leicht Brandflecken (Brennglaseffekt der Wassertropfen).

Regel Nr. 5:
Blätter trocken halten

Nasse Blätter sorgen für kranke Blätter. Über Nacht nass gehalten, drohen Blattpilzkrankheiten, bei Sonnenschein tagsüber benetzte Blätter bekommen leicht Brandflecken (Brennglaseffekt der Wassertropfen).


Pflanzgefäße mit Wasserreservoir bis zur sicheren Einwurzelung der Pflanzen (dauert etwa vierzehn Tage) von oben – über die Erde, nicht die Blätter! – danach von unten gießen, also via Wasserspeicher.

Regel Nr. 6:
Von oben oder von unten gießen

Pflanzgefäße mit Wasserreservoir bis zur sicheren Einwurzelung der Pflanzen (dauert etwa vierzehn Tage) von oben – über die Erde, nicht die Blätter! – danach von unten gießen, also via Wasserspeicher.


Bedarfsgerechtes Gießen bedeutet, dass das Gießwasser bis reichlich an die Wurzeln gelangen muss. Zu geringe Wassermengen benetzen oft nur den oberen Bodenzentimeter – oder erreichen ihn nicht einmal, z. B. bei Mulchauflage des Bodens und zu geringer Wässerung. Bedarfsgerechtes Gießen bedeutet auch, dass Nutzpflanzen in derjenigen Zeit, in der sie ihre zu nutzenden Teile zur Erntereife bringen, ganz besonders auf gleichmäßige Bodenfeuchte angewiesen sind (Beispiele: Ausbildung der Wurzeln und Knollen [Möhren, Kartoffeln], der Blätter [Basilikum, Feldsalat], der Köpfe [Blumenkohl, Kopfsalat], der Hülsen [Bohnen] oder Früchte [Tomaten, Obst]).

Regel Nr. 7:
Passende Wassermenge geben

Bedarfsgerechtes Gießen bedeutet, dass das Gießwasser bis reichlich an die Wurzeln gelangen muss. Zu geringe Wassermengen benetzen oft nur den oberen Bodenzentimeter – oder erreichen ihn nicht einmal, z. B. bei Mulchauflage des Bodens und zu geringer Wässerung. Bedarfsgerechtes Gießen bedeutet auch, dass Nutzpflanzen in derjenigen Zeit, in der sie ihre zu nutzenden Teile zur Erntereife bringen, ganz besonders auf gleichmäßige Bodenfeuchte angewiesen sind (Beispiele: Ausbildung der Wurzeln und Knollen [Möhren, Kartoffeln], der Blätter [Basilikum, Feldsalat], der Köpfe [Blumenkohl, Kopfsalat], der Hülsen [Bohnen] oder Früchte [Tomaten, Obst]).


Wasser braucht einen Moment, bis es in den Boden versickert. Bevor also das kostbare Nass im Beet ungenützt davon fließt, Gießmenge besser nach und nach in Teilportionen geben.

Regel Nr. 8:
Größere Wassermengen in Teilgaben gießen

Wasser braucht einen Moment, bis es in den Boden versickert. Bevor also das kostbare Nass im Beet ungenützt davon fließt, Gießmenge besser nach und nach in Teilportionen geben.


Immer nur an einen Wurzelpunkt zu gießen, führt zu betont einseitigem Wurzelwachstum und damit schlechterer Nährstoffausbeute im Boden. Daher das Gießwasser stets rund um die Pflanze und im gesamten Traufenbereich verteilen.

Regel Nr. 9:
Punktgenau, aber verteilt gießen

Immer nur an einen Wurzelpunkt zu gießen, führt zu betont einseitigem Wurzelwachstum und damit schlechterer Nährstoffausbeute im Boden. Daher das Gießwasser stets rund um die Pflanze und im gesamten Traufenbereich verteilen.


Gießen Sie so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Vereinfacht funktioniert das über eine automatische Bewässerung mit Feuchtefühler – im Beet, auf dem Balkon und auf dem Rasen.

Regel Nr. 10:
Wasser sparend bewässern

Gießen Sie so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Vereinfacht funktioniert das über eine automatische Bewässerung mit Feuchtefühler – im Beet, auf dem Balkon und auf dem Rasen.


Stauende Nässe verdrängt die Atemluft der Wurzeln aus der Erde – die Wurzelzellen ersaufen ohne Sauerstoff.

Regel Nr. 11:
Staunässe vermeiden

Stauende Nässe verdrängt die Atemluft der Wurzeln aus der Erde – die Wurzelzellen ersaufen ohne Sauerstoff.


Immergrüne verdunsten auch im Winter Wasser: Vor dem Wintereinbruch daher einmal richtig voll saugen lassen und bei Wintertrockenheit und offenem Boden ggf. erneut gießen – Frostschäden sind oftmals Vertrocknungsschäden!

Regel Nr. 12:
Im Winter gießen

Immergrüne verdunsten auch im Winter Wasser: Vor dem Wintereinbruch daher einmal richtig voll saugen lassen und bei Wintertrockenheit und offenem Boden ggf. erneut gießen – Frostschäden sind oftmals Vertrocknungsschäden!


Es ist arbeitstechnisch geschickter und Wasser sparender, statt herkömmlicher Balkonkästen und Pflanzgefäße solche mit Wasserreservoir zu verwenden.

Regel Nr. 13:
Gefäße mit Wasserspeicher nutzen

Es ist arbeitstechnisch geschickter und Wasser sparender, statt herkömmlicher Balkonkästen und Pflanzgefäße solche mit Wasserreservoir zu verwenden.


Reichlich Tonmineralien in der Pflanzerde sorgen auf Grund ihrer Quellfähigkeit für mehr Wasserhaltekraft des Bodens und gleichmäßigere Wasserversorgung der Pflanzen. In nassen Sommern sowie im Winter für besten Wasserabzug sorgen, um Übernässung zu vermeiden.

Regel Nr. 14:
Tonreiche Qualitätserden verwenden

Reichlich Tonmineralien in der Pflanzerde sorgen auf Grund ihrer Quellfähigkeit für mehr Wasserhaltekraft des Bodens und gleichmäßigere Wasserversorgung der Pflanzen. In nassen Sommern sowie im Winter für besten Wasserabzug sorgen, um Übernässung zu vermeiden.


Allzu ausgetrocknete Wurzelballen benetzen durch Gießen nur schwer, daher Erdballen in einem Eimer Wasser untertauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Regel Nr. 15:
Ausgetrocknete Töpfe wiederbenetzen

Allzu ausgetrocknete Wurzelballen benetzen durch Gießen nur schwer, daher Erdballen in einem Eimer Wasser untertauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.


Den tatsächlichen Wasserbedarf einer Topf- oder Kübelpflanze ermitteln Sie schnell und einfach, indem Sie die Pflanze über einen Untersetzer gießen: Befüllen Sie ihn mit Wasser (falls erforderlichen wiederholen) und gießen Sie das Überschusswasser (außer bei Oleander im Sommer) nach ca. 20-30 Minuten ab.

Regel Nr. 16:
Gießen über den Untersetzer

Den tatsächlichen Wasserbedarf einer Topf- oder Kübelpflanze ermitteln Sie schnell und einfach, indem Sie die Pflanze über einen Untersetzer gießen: Befüllen Sie den ihn Wasser (falls erforderlich wiederholen) und gießen Sie das Überschusswasser (außer bei Oleander im Sommer) nach ca. 20-30 Minuten ab.