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Frühjahrszeit – Scherenzeit! Kurz vor Frühlingsanfang haben uns zahlreiche Anfragen zum Gehölzschnitt erreicht: Wie genau muss man Spreißel-Abfälle nach Kettensägeneinsätzen wegräumen? Wie kriegt man die Wasserreiser im Apfelbaum in den Griff? Kann man Rhododendren zurückschneiden?

Aber nachdem das Schneiden im Frühlingsgarten eben nicht alles ist, gibt´s natürlich weitere Fragen – und Antworten!

Frage von Klaus M.:

Lieber Ratgeber,
bei uns wurden fünf große Nadelbäume, Atlaszeder, Fichten und Kiefer, gefällt. Nun liegen sehr viele Sägespäne von den Kettensägearbeiten auf Rasen und Blumenbeeten. Kann das liegen bleiben oder schädigt das die Pflanzen? Dank für guten Rat!

GARDENA Gartenexperte:

Vom Rasen sollten Sie die Sägeabfälle besser weitestgehend entfernen, lieber Herr M.. Am einfachsten geht es, wenn Sie das gröbste mit der Rasenharke zusammensammeln und anschließend eben mit dem Mäher drüber gehen, der bläst dann das meiste vom Rest in den Grasfangkorb. Was danach noch liegen bleibt verrottet oder fliegt beim Vertikutieren mit raus. In den Beeten können Sie es einfach in den Boden leicht einarbeiten, da vergeht das dann schon im Laufe von ein, zwei Jahren.


Frage von Anne-Heide S.:

Hallo,
ich habe eine Frage. Ich besitze einen Gewürzlorbeer, den ich im Sommer mit im Garten habe. Während der Wintermonate überwintert er hier im Haus. Leider sind jetzt sämtliche Blätter vertrocknet. Meine Frage: Kann ich die Blätter trotzdem als Gewürz verwenden oder sind die nicht genießbar? Kann ich den gesamten Stock jetzt wegschmeißen oder kommen die Blätter wieder? - Danke für Ihre Bemühungen.

GARDENA Gartenexperte:

Wenn die Blätter unbehandelt waren (der Lorbeer also z. B. nicht aktuell gegen Schildläuse oder so behandelt wurde), dann könnten Sie die Blätter durchaus verwenden, da ist ja nichts dran. Aber das Aroma wird nicht so herausragend frisch sein, wie bei Blättern aus der Sommerernte, aus praller Sonne. Ob Ihr Lorbeer noch mal austreibt, kann ich unbesehen nicht beurteilen – wichtig wäre zu klären, warum die Blätter eingetrocknet sind. Entweder haben sie die Pflanze wirklich zu trocken und zu warm überwintert, sie ist ja eine Immergrüne und verdunstet also auch im Winterhalbjahr Wasser. Oder Sie ist in den Wurzeln abgestorben nach (auch zeitweilig kann da schon ausreichen) Überwässerung. Die Symptome am Blatt sind da durchaus gleich: Wenn die Wurzeln abgestorben sind, vertrocknet das Blatt eben auch. Vorschlag für einen konkreten Lösungsansatz: Prüfen Sie an einem etwa bleistiftstarken Zweig durch Wegkratzen der Rinde, ob im Gewebe noch Saft ist. Wenn ja, bestehen gute Chancen für einen erneuten Austrieb, etwa im Mai. Wenn nicht, dann bei den dickeren Zweigen oder am Stamm noch mal prüfen. Ist auch da das Gewebe vertrocknet, ist das Thema durch.
Wenn aber noch Leben drin ist, dann entfernen Sie das alte Laub, schneiden Sie die erkennbar trockenen Partien raus und formieren Sie die Pflanze mit den restlichen Trieben neu. Anschließen frisch topfen und wieder durchtreiben lassen. Die danach entstehenden Jungtriebe nach dem dritten bis fünften Blatt entspitzen, dass die Pflanze wieder schön buschig wird und das restliche Totholz entfernen. – Gutes gelingen!


Frage von Irene N.:

Guten Tag, Herr Kötter!
Ich bin ein begeisterter Leser Ihrer Empfehlungen, herzlichen Dank! Unsere Haus- und Garten-Komposter stehen auf dem Garagendach (Beton) mit ca. 40-50 cm Erde dazwischen. Kann die Gär-Säure die Wasserschutz-Folie mit der Zeit angreifen? Empfehlen Sie, den Komposter anderswo aufzustellen oder gibt die Erde dazwischen genügend Schutz? Vielen Dank für Ihre Antwort.

GARDENA Gartenexperte:

Um das beantworten zu können, liebe Frau N., müsste ich wissen, welche Folie Sie verlegt haben. Aber nach meinem Kenntnisstand brennt da generell nichts an, weder bei PVC-Folie, noch bei PE- oder EPDM-Folie. Wenn Sie auf Nummer Ganzsicher gehen wollen, so können Sie den gesamten Komposter auf eine eigenständige Folienwanne setzen, die Sie unter ihm errichten, wenn er mal wieder leer geräumt und leicht zu bewegen ist. Dann können Sie diese Folie leichter kontrollieren als die verbuddelte. Noch einfacher ist es, den Boden im unmittelbaren Kompostbereich alljährlich kräftig aufgekalkt zu halten, dann binden Sie schon eine Menge der entstehenden Huminsäuren. Bedarfsmenge, etwa: 100 Gramm Kalk pro Quadratmeter korrigieren den pH-Wert um eine Stufe nach oben, Richtung alkalisch. Wäre also Ihr Boden stark angesäuert, sagen wir bei mittlerweile pH 3, dann würden Sie den Boden mit 400 Gramm Kalk pro Quadratmeter auf neutral (pH 7) bringen können. Anschließend reichen dann jährlich vermutlich 100 Gramm/Quadratmeter. Den tatsächlichen pH-Wert vor ort können Sie einfach mithilfe von Lackmuspapier bestimmen.


Frage von Karl-Uwe G.:

Sehr geehrter Herr Kötter,
im vergangenen Jahr bekamen meine Geranien, neu gekaufte wie auch überwinterte, diesen Pilzbefall. Verschont blieben nur die hängenden Sorten. Ich habe die befallenen Blätter entfernt und vernichtet. Die Pflanzen sahen aber nicht mehr schön aus. Was kann ich in diesem Jahr tun um einen erneuten Befall zu vermeiden? Kann es sein, dass eine nahe stehende Aprikose den Pilz übertragen hat? Diese hat nämlich nach üppiger Blüte alle Blüten verloren und auch Zweige starben ab. Über einen Rat würde ich mich sehr freuen.

GARDENA Gartenexperte:

Das sind zweierlei Paar Stiefel, die Sie da ansprechen, lieber Herr G.: Geranienrost und Monilia-Spitzendürre.

Geranienrost wird durch hohe Luftfeuchtigkeit gefördert. Sie haben gut daran getan, die befallenen Blätter zu entfernen. Sie können die Pflanzen bei Infektionsdruck z. B. mit Fungisan Rosen- und Gemüse pilzfrei (von Neudorff) behandeln, das Mittel ist ja umweltverträglich.

Das Zweite: Monilia ist ein Pilz, der über die Blüten in die Zweige gelangt und dort die Leitbahnen verstopft. Sie können mit einem Stärkungsmittel wie z. B. Neudo-Vital Obst-Pilzschutz die Pflanze dagegen kräftigen. Oder mit einem Mittel wie Pilzfrei Ectivo (von celaflor) dagegen spritzen.

Von Monilia befallene Zweige etwa 15 cm bis in das gesunde Holz zurückschneiden (Schere danach mit Spiritus desinfizieren). Und die Aprikose insgesamt so licht schneiden, dass sie gut durchlüftet ist. Auch der Baumstandort sollte gut belüftet sein.


Frage von Anne-Kathrin C.:

Sehr geehrter Herr Kötter,
in unserem Garten stehen zwei Apfelbäume, ca. 12 Jahre alt, die in den letzten Jahren mehr schlecht als recht im Frühjahr geschnitten wurden. Im Prinzip wurden immer nur die nach oben wachsenden "Wassertriebe" weg geschnitten und irgendwie versucht, eine kugelige Form zu erreichen. Ist noch etwas zu retten, indem wir dieses Jahr rapide zurückschneiden, vor allem nach innen wachsende Zweige entfernen? Oder dünnt dann der Baum zu sehr aus?

Ähnlich geht es unserer ´Gloria Die´, die immer wieder von Mehltau und vor allem Sternrußtau befallen ist. Wir sammeln schon die abgefallenen Blätter und achten darauf, Spritzwasser zu verhindern. Nun wachsen zwar Zweige nach, aber nur nach außen, d.h. die Rose wächst wie ein Korb. Gibt es Rettung? Danke schon im Voraus!

GARDENA Gartenexperte:

Fangen wir mit der Rose an, liebe Frau C.: `Gloria Dei´ ist bekannt für ihre Empfänglichkeit für vor allem Sternrußtau, aber auch Mehltau. Nichts desto trotz ist es eine wunderschöne Sorte, zweifelsohne. Nur sollte sie tunlichst optimal stehen, also auf kräftigem Boden, auf einem sonnigen Platz, rundum gut belüftet. All das kräftig die Sorte und hält den Infektionsdruck niedrig. Bei der Düngung nicht zu viel Stickstoff und ausreichend Kali geben. Der korbförmige Wuchs, den Sie von Ihrem Exemplar beschreiben, ist nicht weiter tragisch. Im Gegenteil, wenn die Rose etwas raumgreifender wächst, ist sie auch besser belüftet. Zum einen wird sie sicher von sich aus auch wieder nach innen wachsende Triebe bilden, zum anderen können Sie, wenn es Ihnen aus optischen gründen wichtig ist, das mit ihrem Schnitt der Rose provozieren, indem Sie an passender Stelle nicht, wie üblich, „auf Außenauge“, sondern „auf Innenauge“ schneiden.
Was die beiden Apfelbäume angeht, so kann man Konkretes zum Schnitt immer nur am Baum selbst beurteilen, weil es eine pflanzen- und standortindividuelle Sache ist. Was mir aber auffällt in Ihren Anmerkungen: Die Bäume benötigen keine kugelige Form, sondern eine Dreiecksform, mit dem Leittrieb an der Spitze und mit den Seiten rund 35° abgewinkelt. Dann ist das mit den Wasserschossen so eine Sache: Grundsätzlich gehören die senkrecht auf den Ästen und Zweigen sitzenden Langtriebe sicher entfernt. Aber je mehr man sie entfernt, desto kräftiger wachsen sie nach, speziell dann, wenn an der Zweigbasis die Astringe verbleiben mit ihren schlafenden Augen. Daher bin ich persönlich ein Freund davon, die Schwungkraft der Wasserschosse im Baum so einzufangen, dass ich dem Baum an passender Stelle im Bereich der Baumspitze die Möglichkeit biete, mit gezielt stehen gelassenen Wasserschossen sich auszutoben. Diese nehmen ich dann alle zwei, drei Jahre weg und belasse neue „Blitzableiter“ zum Austoben. Zudem kann man im Kronenbereich selbst Wasserschosse die mehr von der Zweigseite austreiben durchaus zu Frucht tragenden Zweigen umbauen, indem man sie durch mäßigen Rückschnitt zu flacherer Verzweigung bringt, die anschließend durch weiteren Schnitt gefördert wird. Und letztlich ist es hilfreich, bereits im Mai / Juni den im Winter zuvor geschnittenen Baum durchzuschauen und die noch weichen, jungen Wasserreiser durch abreißen zu entfernen. Denn im Gegensatz zum späteren Abschneiden, erwischen Sie beim Abreißen auch das gros der schlafenden Augen. Und um die Zeit verheilen die Risswunden schnell und problemlos.
Das dumme ist, liebe Frau C., dass ich Ihnen an dieser Stelle nur Dinge aufzeigen kann, die Ihren Blick schärfen. Hilfreicher wäre es freilich, Ihnen das ganze vor Ort am Baum zu zeigen, ganz praktisch. Aber dazu muss ich Sie leider an Ihre örtliche Baumschule oder an Ihren Obst- und Gartenbauverein und deren Schnittkurse verweisen. Möglicherweise kann ein dortiger Kursleiter einmal Ihre beiden „Schätzchen“ in Augenschein nehmen und mit ein paar Handgriffen wieder „Grund reinbringen“ so, dass Sie anschließend selbst die Sache weiter verfolgen können.


Frage von Erika M.:

Hallo sehr geehrter Gartenexperte,
ich habe folgende Frage an Sie: wir haben ein Grundstück mit vorhandenen Rhododendren übernommen, die ca. 1,50 m hoch sind, wahrscheinlich nie gepflegt wurden und deshalb in der unteren Hälfte ganz kahl und unansehnlich sind. Die Sträucher bekommen auch Blüten, deshalb sind sie an und für sich zu schade zum Entfernen. Kann ich das Wachstum im unteren Bereich wieder anregen - evtl. durch radikalen Rückschnitt? Und wenn ja, wann macht man dies? Kann ich sonst etwas tun? Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Antwort

GARDENA Gartenexperte:

Da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, liebe Frau M.. Ja, mit einem kräftigen Rückschnitt jetzt im März, plus Torfgabe und Düngung, würden Sie Ihre Rhodos auf 30 bis 50 Zentimeter zurückschneiden und mithilfe des Neuaustriebes wieder neu aufbauen können. Andererseits können Sie, je nach dem wie dicht die Pflanzen stehen, ja auch kleinere Rhododendren darunter pflanzen, quasi auf Lücke. Wenn Sie den Bestand an den Seiten dann jeweils so weit frei schneiden, dass die nachgepflanzten Rhodos Licht und Luft haben um sich gut zu entwickeln, dann könnten die von unten schön in die Lücken hinein wachsen und insgesamt die Pflanzgruppe wieder schön dicht machen. Entweder wählen Sie dazu dann farblich (und vom Blühzeitpunkt [früh, mittel, spät] her) stärker wachsende Sorten die im laufe der Zeit mit dem Bestand verschmelzen, oder sie nehmen bewusst schwächer wachsende Arten (wie Rhododendron williamsianum) wenn Sie beabsichtigen, dass die kleinen eine untergeordnete Position behalten sollen, als „Lücken-Büßer“ eben. Und schnell noch dies: Wenn, wie Sie sagen, die Rhodos nie richtig gepflegt wurden, dann hilft den Pflanzen möglicherweise eine begleitende Bodenkur auf die Sprünge. Ich halte diesbezüglich eine ganze Menge von Rhodo vital (von celaflor / substral). Das konsequent langfristig angewendet, bringt die Rhodos nach spätestens zwei, drei Jahren wieder voll auf Trab (wenn ursprünglich der Standort passend gewählt worden war, natürlich). Wenn Sie jetzt noch Lust haben, in Rhodos zu schwelgen: Schauen Sie doch hier mal rein, beim derzeit wohl bedeutendsten deutschen Züchter: http://s8860133.shoplite.de/sess/utn;jsessionid=154f50e8a08147d/shopdata/product_overview.shopscript

Der Katalog von denen ist übrigens eine echte Granate ( http://www.hachmann.de/katalog.html ). Wer Rhodos liebt, sollte den haben. Sind nicht nur irre viele tolle Sorten drin, sondern auch echte Profitipps dazu aufgeführt, wie man mit Rhodos klar kommt und Probleme mit ihnen bewältigt. Ich arbeite seit Jahren mit dem Katalog – das Geld ist gut investiert.


Frage von Ingrid K.:

Guten Tag Herr Kötter,
ich habe zu meiner Wohnung auch einen kleinen Ziergarten gehörend, der direkt vor meinem Wohnzimmer liegt. Eine kleine gepflasterte Fläche macht es möglich auch dort zu sitzen, aber ein völlig zugewachsener Rhododendron-Strauch mit Rosensträuchern dazwischen zwingt mich zu einem kleinen Umweg, denn der direkte Weg ist hierdurch nicht zu gehen. Kann ich diese beiden Sträucher schon jetzt stutzen, oder noch besser ganz wegnehmen?

Meine Hecke ist außerdem die niedrigste von allen hier, gibt es eine Art die schnell wächst und die Einsicht auf die gepflasterte Fläche verdeckt?

Eine baldige Antwort wäre sehr nett, da ich ein alter (63) Neuling in punkto Garten bin, denn meine Eltern sind verstorben, die ich hätte fragen können. Vielen Dank für Ihre Mühe.

Der GARDENA Gartenexperte:

Inwieweit da Rückschnitt sinnvoll ist, liebe Frau K., ist unbesehen schwer zu sagen. Grundsätzlich können Sie auch einen Rhododendron durchaus zurückschneiden – z. B. einen Zweig bis zu einer weiter innen liegenden, jungen Verzweigung mit Blättern zurücknehmen. Wenn Sie das gleichmäßig rundum betreiben, sieht das auch sauber aus und der Rhodo wächst recht unbeeindruckt vom Schnitt munter weiter. Darüber hinaus können Sie sowohl Rhodo als auch Rose sogar sehr stark zurückschneiden, bis ins alte Holz. Sie treiben dennoch wieder recht willig aus. Vor allem dann, wenn Sie sie nach dem Rückschnitt im zeitigen Frühjahr zugleich düngen. Was aber grundsätzlich an der von Ihnen beschriebenen Situation nicht passt das ist die Tatsache, dass bei Ihnen Rosen und Rhodos offenbar in einem Beet beieinander stehen. Das ist ungewöhnlich, dann beide haben unterschiedliche Standortansprüche: Rosen wollen es kalkhaltig „an den Füßen“ und sehr sonnig, Rhodos hingegen wollen sauren Boden und ein (halb)schattigeres Plätzchen. Möglicherweise können Sie ja hier im rahmen Ihrer geplanten Ummodelmaßnahmen für eine einheitliche Linie sorgen und den Standort wahlweise für das eine oder aber das andere nutzen.
Was die von Ihnen angefragte Hecke angeht, so gibt es freilich stärker wachsende Pflanzen und auch recht schmale bleibende (vom Liguster z. B. über die Hainbuche bis zur Thuja oder Scheinzypresse) – aber auch hier müssten wir jetzt wiederum unterscheiden zwischen den Standortansprüchen. Auch ist die Frage, ob Sie eine immergrüne oder eine sommergrüne Hecke möchten. Hier wäre es am geschicktesten, dass Sie dazu mal in Ihrer regionalen Baumschule stöbern gehen. Aber denken Sie gleichzeitig daran: Alles das schnell wächst und dann zwar schnell blickdicht macht, muss möglicherweise – eben des starken Wachstums wegen – dann auch stärker als Hecke geschnitten werden und gibt entsprechend viel zu entsorgendes Schnittgut. Bei schwächer wachsenden Arten und Sorten, wie z. B. Thuja `Holmstrupp´ oder ähnliches, haben Sie das Problem dann weniger, müssten aber von vornherein in bereits größere Pflanzen investieren um in den Genuss eines tatsächlich vernünftigen Sichtschutzes zu kommen. Solche Thujen müssten dann schon 150 Zentimeter hoch sein – das ist das Faustmaß einer Heckenhöhe, um dahinter zumindest sitzend „verschwinden“ zu können.