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Zwetschge oder Pflaume?

Haben Sie die folgende Aussage auch schon gehört: Zwetschge und Pflaume, das ist doch das Gleiche. Da aktuell die Pflaumen- bzw. Zwetschgenzeit begonnen hat, und dieser Mythos umhergeistert, gehen wir ihm einmal genauer auf den Grund. Erfahren Sie hier, wie sich dieses Steinobst unterscheidet und was es so besonders macht.

Pflaumen und Zwetschgen gehören zu den sortenreichsten Obstsorten, die es auf der Welt gibt. Sie enthalten viele wichtige Nährstoffe, die der Körper benötigt. Dazu zählen zum Beispiel Kalzium, Eisen, Magnesium, B-Vitamine, Phosphat, Kalium und Fruchtzucker. Zudem enthalten sie reichlich Ballaststoffe und krebshemmende Stoffe. Alle blauen Früchte enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, die im Farbstoff gespeichert sind. Diesen Pflanzenstoffen werden vielseitige Schutzfunktionen zugeschrieben, die der Abwehr bei Infektionen, Entzündungen, Verdauungsproblemen oder auch bei Thrombose helfen. Bekommen Sie bei so vielen guten Eigenschaften nicht auch sofort Lust, das Steinobst zu probieren?

Wie unterscheiden sich Zwetschge und Pflaume?

Die Zwetschge ist eine Unterart der Pflaume. Sie unterscheiden sich in der Form. Pflaumen sind rundlich-oval und haben eine Fruchtnaht. Zwetschgen sind länglich und viel kleiner als Pflaumen. Sie reifen nach dem Pflücken im Gegensatz zu den Pflaumen nicht nach. Sie besitzen zudem ein festeres Fruchtfleisch. Auch in der Verarbeitung unterscheiden sie sich grundlegend. Pflaumen werden häufig zu Marmelade oder Kompott verarbeitet oder frisch verspeist. Die Zwetschge hingegen zerfällt nicht beim Kochen oder backen, deshalb wird sie hierfür gern genutzt.

Pflaumen zählen zu den beliebtesten Früchten der Welt. Der Baum ist in der Blüte aber auch fruchttragend ein absoluter Hingucker und lässt Ihren Garten wunderschön erstrahlen. Außerdem können Sie die reifen Früchte frisch vom Baum essen oder diese zu zahlreichen Gerichten verarbeiten. Einige Beispiele wären: Pflaumenmus, Kuchen oder Kompott.
Falls Sie noch keinen Pflaumen- bzw. Zwetschgenbaum besitzen, wäre es eine Überlegung wert einen zu pflanzen.

Die beste Pflanzzeit ist der Herbst. Wählen Sie einen eher sonnigen Standort aus, welcher vor Wind geschützt ist. Entfernen Sie im Umkreis von 1 m2 das Unkraut und heben Sie ein Loch aus, das mindestens 40 cm tief ist und zu 1/3 größer als der Wurzelstock. Danach den Baum einsetzen. Am besten mischen Sie die Erde mit Kompost, um ausreichend Nährstoffe mitzugeben. Dann schütten Sie die Erde auf. Über einen längeren Zeitraum reichlich gießen.

Kuchenrezept mit Zwetschgen aus dem eigenen Garten

Ein besonderes Qualitätsmerkmal von Zwetschgen ist der Duftfilm. Diese natürliche weißliche Wachsschicht schützt das Obst vor Feuchtigkeitsverlust. Entfernen Sie die Schicht erst kurz vor der Verarbeitung. Außerdem darf das Obst erst geerntet werden, wenn es prall ist und nicht mehr grün schimmert. Entsteinte und halbierte Früchte können Sie sehr gut einfrieren und dann auch erst im Winter verarbeiten.

Für den Mürbteig

1 Ei
70 g Zucker
100 g Butter
200 g Mehl
1 TL Backpulver

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen ihn für eine Stunde in den Kühlschrank. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Teig am Rand und Boden gleichmäßig verteilen und andrücken.
Anschließend waschen und entkernen Sie die Zwetschgen und vierteln diese. Auf den Teig verteilen.

Für die Streusel

125 g Butter
100 g Zucker
200 g Mehl
1 Pk. Vanillezucker
Eine Prise Zimt

Heizen Sie den Backofen bei Umluft auf 180° Grad vor. Bereiten Sie die Streusel vor. Alle Zutaten vermengen und zu Bröseln verarbeiten. Anschließend die Brösel über die Zwetschgen verteilen. Die Backzeit beträgt 35-45 Minuten. Wir wünschen einen guten Appetit!

Titelbild: © OLIINYKFOTO - Fotolia
Bild Pflaumen: © slast20 – Fotolia

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