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Vogelfütterung, aber richtig!

Sobald es draußen kälter wird, findet man sie in jedem Supermarkt – Meisenknödel. Doch man muss nicht immer auf das industriell hergestellte Vogelfutter zurückgreifen. Wenn man bestimmte Regeln beachtet, können Sie mit ganz einfachen Tricks Ihr Vogelfutter selbst herstellen. Das macht nicht nur Spaß, sondern schmeckt den kleinen Besuchern auch noch besser.

Wichtige Grundvoraussetzungen

Beginnen Sie rechtzeitig mit der Fütterung, da die Vögel den Futterplatz erlernen müssen. Andernfalls finden sie ihn dann nicht schnell genug, wenn die Not am Größten ist - zum Beispiel bei anhaltendem Frost oder einer geschlossenen Schneedecke.
Außerdem dürfen keine salzhaltigen oder verdorbenen Nahrungsmittel und Brot verfüttert werden. Beides könnte zu Verdauungsproblemen und schlimmstenfalls zum Tod der Vögel führen.

Der optimale Futterplatz

Entscheidet man sich für das allseits beliebte Vogelhäuschen, ist eine regelmäßige Reinigung sowie die trockene Lagerung des Futters eine wichtige Grundvoraussetzung. In aufgeweichtem oder durch Kot verunreinigtem Futter können nämlich gefährliche Krankheitserreger stecken.
Meisenknödel sollten an keinem Futterplatz fehlen. Ob mit Nüssen oder Fettfutter befüllt, stellen sie vor allem für Meisen den optimalen Futterplatz dar.
Wählt man eine Futterglocke mit einem stabilen Anflugast, können auch Spatzen und Spechte dieses Angebot nutzen.
Futtersäulen/ -silos gewährleisten die höchstmögliche Hygiene.
Das Futter ist vor Nässe und sonstigen Verunreinigungen geschützt, da immer nur kleine Mengen an Futter nachrutschen. Durch die Sitzstege am Rand der Futtersäulen können selbst die weniger klettergewandten Vögel den Futterplatz aufsuchen.

Vogelfutter selbst herstellen

Am beliebtesten ist das sogenannte Fettfutter, das den hohen Energiebedarf der Vögel im Winter am besten deckt.

Für die Herstellung einer Futterglocke benötigen Sie:
- 1 mittelgroßer Blumentopf mit Loch im Boden
- 1 Stück Seil
- 100 Gramm Pflanzenfett
- 100-150 Gramm Körnermischung (geschält/ungeschälte Sonnenblumenkörner, Getreideflocken, Weizenkleie, ungesalzene Nüsse…)

Zubereitung:
Das Pflanzenfett in einen Topf geben und schmelzen. Achten Sie darauf, dass es nicht kocht.
In das geschmolzene Fett geben Sie Ihre individuelle Körnermischung.
Die Mischung kurz abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit können Sie das Seil durch das Loch im Topfboden ziehen und fest verknoten.
Die abgekühlte Fettmischung können Sie nun in den Blumentopf füllen und erkalten lassen.
Anschließend können Sie noch einen Naturast anbringen, damit die Vögel besser an das Futter gelangen können. 

Und noch ein extra Tipp: Die Futterherstellung eignet sich wunderbar als kleines Projekt mit Kindern. Diese können die Blumentöpfe vorab auch noch mit wasserfesten Farben bemalen. 

Viel Freude dabei!

Bildquelle Rotkehlchen: © kamil boberski - Fotolia.com

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