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Traubenhyazinthen richtig pflegen

Mit dem zarten Duft der Traubenhyazinthe in der Luft, kündigt sich das Ende der kalten Jahreszeit an. Mit ihrer kräftigen, blauen Blüte ist sie ein wahrer Augenschmaus im Gartenbeet und bietet jetzt im Frühjahr schon die erste Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Zwar gilt die Traubenhyazinthe als sehr robuste und pflegeleichte Zwiebelpflanze, dennoch glänzt die Traubenhyazinthe mit der richtigen Pflege mit einer besonders reichhaltigen Blütenbildung und einem prächtigen Flor.

Ausreichend bewässern

Zwar bevorzugt die Traubenhyazinthe einen Platz an der Sonne, aber auch mit einem halb- oder wechselschattigem Standort gibt sie sich auch noch zufrieden. Auch sonst stellt sie in ihrer Pflege nicht gerade hohe Ansprüche. So langt ihr für ein gutes Gedeihen ein einfacher Gartenboden. Wichtig ist, dass der Boden regelmäßig mit ausreichend Wasser versorgt wird. Damit keine Staunässe entstehen kann, sollte das Wasser immer gut durch die Erde sickern können. Ansonsten besteht die Gefahr von Fäulnis und Schimmelbildung an der Blumenzwiebel. Bevor die Zwiebeln spätestens im Herbst gesteckt werden, muss daher der Boden tiefgründig gelockert werden.

Nicht zu viel düngen

Die Traubenhyazinthe wächst und gedeiht optimal, wenn obendrein der Boden durch mäßige Düngergaben verbessert wird. Am besten eignet sich hierfür Kompost. Wird die Erde bei Ende der Blüte mit etwa zwei Litern Kompost pro Quadratmeter angereichert, erhält die Traubenhyazinthe wichtige Nährstoffe, die in der Zwiebel angelegt werden, um im nächsten Frühjahr wieder mit einer einzigartigen Farbpracht strahlen zu können. Sollte eine Düngung mit Kompost nicht möglich sein, kann auch zu Blühpflanzendünger gegriffen werden. Dieser weist einen höheren Phosphorgehalt auf, was die Blütenbildung der Pflanzen anregt. Aber Vorsicht! Nicht zu viel Düngen. Es ist ausreichend, wenn der Blühdünger einmal der Erde zugefügt wird und das am Ende der Blüte.

Vertrocknete Blätter schneiden

Mit dem Verblühen der Traubenhyazinthen werden ihre Blütenstände abgezupft, bevor sie beginnen Samen anzusetzen. Dadurch bleibt der Zwiebel mehr Kraft zu wachsen oder sich durch Brutzwiebeln zu vermehren. Wo Traubenhyazinthen verwildern und aussäen sollen, belässt man die Blütenstände an der Pflanze. 

Sobald die Blätter der Traubenhyazinthe gelb werden und schließlich vertrocknen, muss nicht mehr gegossen werden. Sind die Blätter der Pflanze dann allesamt braun und trocken, steht für die Traubenhyazinthe der Pflanzenschnitt an. Vielen Gartenbesitzern ist überhaupt nicht bekannt, dass ihre Traubenhyazinthen geschnitten werden müssen: Wenn die langen und grasähnlichen Blätter eingetrocknet und vergilbt sind, werden sie auf circa zwei Zentimeter Länge über der Erde gekürzt. Wichtig ist, dass die Blätter nicht vor ihrer Vergilbung gekürzt werden, da die Pflanzen bis zu diesem Zeitpunkt noch Nährstoffe für das Wachstum im nächsten Frühjahr aus diesen Blätter recycelt. 

Weil beim Schnitt der Blätter zugleich auch die alten Blütenstängel und die Samenkapseln mit ihrem reif gewordenen Samen abgetrennt werden, empfiehlt es sich, zwei Arbeitsgänge einzulegen: Zunächst die Samenkapseln ernten und daraus die Samen verstreuen, dann das alte Laub von den Zwiebeln entfernen.

Achtung Brandpilze!

Obwohl die Traubenhyazinthe als sehr robust und unempfindlich gilt, ist sie dennoch nicht vor allen Krankheiten geschützt. Wächst die Pflanze an einem ungünstigen Standort oder ist die Bepflanzung der einzelnen Traubenhyazinthen im Garten zu dicht, können Brandpilze auftreten. Diese betreffen dann vor allem die Blütenköpfe. Sind die Blüten von einem solchen Pilz befallen, rät es sich, die betroffenen Teile zu entfernen und sie in der Mülltonne - nicht auf dem Kompost - zu entsorgen. Um einen solchen Brandpilz vorzubeugen, kann die Traubenhyazinthe zur Stärkung mit Ackerschachtelhalmbrühe behandelt werden.

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