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Schädlinge an der Pflanze und im Boden

Vom Boden können beispielsweise „kleine schwarze Fliegen“ auffliegen. Das sind Trauermücken, die anzeigen, dass die Pflanze zu nass steht. Kontrollieren Sie den Wasserabzug des Pflanzgefäßes und reduzieren Sie die Gießmenge. Auch weghüpfende Kleininsekten, so genannte Springschwänze, deuten auf sehr feucht gehaltene Blumenerde. Weitere Methoden, wie Sie gegen Schädlinge an Ihren Pflanzen vorgehen können, finden Sie im Folgenden Artikel.

Dazu gelten dieselben Hinweise wie soeben erwähnt. Zudem können Sie die Tiere fangen, indem Sie eine kleine Kartoffel halbieren und die Hälften aushöhlen. Legen Sie die Hälften mit ihren Schnittstellen nach unten auf das Topfsubstrat. Die Springschwänze werden sich in die Kartoffelhälften begeben und können mit diesen zusammen auf den Kompost oder in die Biotonne entsorgt werden.

Haben hingegen Ameisen einen Topfballen besiedelt, gilt die umgekehrte Reaktion: tauchen Sie den Erdballen für etwa eine halbe Stunde komplett in einem Eimer Wasser unter, um die Ameisen zu ersäufen. Danach den Erdballen kräftig abtrocknen lassen.

Schnecken an Topf- und Kübelpflanzen lesen Sie ab, an schneckengefährdeten Standorten können Sie zudem auf dem Erdballen umweltverträgliches Schneckenkorn ausbringen (Wirkstoff: Eisen-III-Phosphat). Den Zugang zum Topf erschweren Sie den Schnecken, wenn sie einen Untersetzer der größer als der Pflanztopf ist umdrehen, ihn so auf einen Backstein oder auf einen Holzklotz legen und auf dieses Konstrukt die Kübelpflanze stellen. Dabei die Standsicherheit der Pflanze beachten!

Schädlinge auf der Pflanze, wie Blattläuse, Wollläuse und Schildläuse können Sie im Sommergarten vergleichsweise einfach durch regelmäßige Spritzungen mit einem umweltverträglichen Kaliseifen- oder Ölpräparat aus dem Fachhandel bekämpfen. Dort gibt es auch chemische Pflanzenschutzmittel, welche Sie gießen können oder als Stäbchen in die feuchte Topferde stecken können. Bei beiden Varianten nimmt die pflanze das Gift über ihre Wurzeln auf und verteilt es in ihrem Pflanzengewebe, von wo aus es die Schädlinge aufnehmen.
Auf Grund der besonderen Wirkungsweise dieser Pflanzenschutzmittel sind sie für alle zum Verzehr bestimmten Topf- und Kübelpflanzen (wie Kräuter, Zitruspflanzen, Feigen) nicht geeignet!

Tipp: Mottenschildläuse (Weiße Fliegen) haben ihre Lieblinge. Sie besiedeln besonders gerne Engelstrompeten und Fuchsien, Auberginen und Tomaten. Sofern Sie also diese Pflanzen pflegen geben Sie Acht, dass sie sich im Falle einer Besiedelung durch das Insekt nicht gegenseitig infizieren!

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