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Rollrasen für den perfekten Garten

Bei warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein verbringt man seine freie Zeit am liebsten im eigenen Garten. Kahle Stellen und vermooste Flächen im Rasen sind dabei jedem Gartenliebhaber ein Dorn im Auge. Kleine Flecken sind dabei das geringere Übel, denn diese können einfach nachgesät werden. Wenn aber die komplette Rasenfläche eine Reparatur verlangt, ist viel Geduld gefragt, bis ein neu gesäter Rasen wieder grünt. Abhilfe schafft für Besitzer von kleinen Gärten ein Rollrasen, denn dieser ist die ideale Möglichkeit, den Rasen buchstäblich im Handumdrehen komplett zu erneuern. Damit dieser danach auch gut gedeiht, zeigen wir Ihnen, worauf es beim Verlegen ankommt.

Gute Vorbereitung ist das A und O

Damit der Fertigrasen den Garten schon bald wieder in eine Wohlfühloase zurückverwandelt, muss zuerst der Untergrund gründlich vorbereitet werden. Sollte noch alter Rasen vorhanden sein, muss dieser zuerst mit einem sogenannten Sodenschäler entfernt werden. Dann kann mit der Auflockerung des Bodens begonnen werden. Mit der GARDENA Terraline Spatengabel oder einer Motorhacke wird der Untergrund tiefgründig umgegraben und danach oberflächig gründlich gelockert. Steine, Unkraut und Wurzelreste werden dabei direkt entfernt. Um die Bodenstruktur aufzubessern und den Graswurzeln das Einwachsen zu erleichtern, kann sandiger Boden mit Humuserde oder reifem Kompost versorgt werden. Bei lehmigen Böden dagegen, sollte etwa ein Drittel Sand eingearbeitet werden, damit das Wasser besser abfließen kann. Entscheidend ist, dass der Boden wirklich tiefgründig locker ist, damit die Wurzelgräser tief eindringen können. Andernfalls erweist sich der betriebene Renovierungsaufwand schon in Kürze als überflüssige Anstrengung! Anschließend wird der gelockerte Boden mit dem breiten GARDENA combisystem-Rechen sorgfältig eingeebnet.

Rollrasen nicht zu lange lagern

Beginnen Sie nach dem Kauf des Fertigrasens zeitnah mit dem Verlegen, ansonsten kann das mit der Sode eingerollte, gelagerte Gras gelb werden und faulen. Am besten ist es, die Rollen innerhalb weniger Stunden nach dem Kauf im Garten zu verlegen und sie bis dahin schattig und kühl zu lagern. Die verlegfertig vorbereitete Fläche soll locker, krümelig und erdfeucht sein, also leicht kleben. Damit sich die Rasensoden leichter mit dem Boden verzahnen, wird die Unterseite des Rollrasens zuvor mit dem GARDENA combisystem-Rechen leicht angeraut. Am einfachsten ist es, beim Verlegen entlang einer geraden Kante zu beginnen, damit der Rollrasen nur wenig angepasst werden muss. Ist an manchen Stellen der Rollrasen doch zu breit oder zu lang, wird dieser einfach mit einem scharfen Messer oder einem gezielten Spatenstich gekürzt. Abgeschnittene Reste müssen nicht entsorgt werden, denn diese können sich als nützliche Lückenfüller an anderen Stellen erweisen. Beim Verlegen ist darauf zu achten, dass weder Fugen noch Überlappungen entstehen und die einzelnen Soden versetzt zueinander ausgelegt werden, wie beim Verlegen von Laminat, um ein gleichmäßigeres Ergebnis zu erhalten.
Betreten Sie beim Verlegen des Rasens den vorbereiteten Beetboden tunlichst nicht, weil sich im lockeren Boden sonst Dellen bilden. Diese sind im Nachhinein nur schwer wieder auszugleichen. Auch bereits ausgerollter Rasen ist beim ersten Betreten möglichst schonend zu behandeln.

Gut befestigen

Wenn sich die einzelnen Bahnen verschieben, ist der Traum vom perfekten Rasen schnell vorbei. Um dies zu vermeiden, muss der neu ausgelegte Rollrasen gut befestigt werden. Dafür die frisch verlegten Rasensoden zuerst mit einer Wasser befüllten Rasenwalze quer zur Verlegrichtung festwalzen. Dadurch wird ein Verschieben der Bahnen vermieden und es können danach weder Fugen noch Überlappungen entstehen. Aber Achtung beim Walzen! Dazu nur bereits befestige Bereiche betreten! Abschließend wird der Fertigrasen auch entlang der Verlegrichtung festgewalzt.

Pflege nach dem Verlegen

Damit der neue Rasen schnell und gut anwachsen kann gilt es, das neue Grün ausreichend zu Bewässern. Am ersten Tag sollte der Rasen, je nach Bodenfeuchte, mit ca. zehn bis 15 Liter Wasser pro Quadratmeter versorgt werden. Besonders die Ränder des Rollrasens können leicht austrocknen und sollten deshalb beim Gießen nicht vernachlässigt werden. In den folgenden 14 Tagen ist es für den Rasen ideal, wenn der Boden immer wurzeltief feuchtgehalten wird. Hat der Rasen eine Höhe von ca. sechs bis acht Zentimeter erreicht, dies kann je nach Witterung und Bewässerung bereits zwei Wochen nach Verlegen sein, steht auch schon der erste Rasenschnitt bevor. Aber Vorsicht! Dann nicht zu kurz schneiden, sondern den Halm nur um etwa ein Drittel einkürzen. Nach zwei Wochen ist der neue Rasen üblicherweise belastbar, nach einem Monat voll - und damit bereit für viele entspannte Sonnenstunden auf einem strahlend grünen Rasen.

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