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Rhabarber – Das sollten Sie wissen

Kennen Sie die Pflanze mit den großen grünen Blättern und dem roten langen Stiel? Rhabarber ist eine sehr anspruchslose, mehrjährige Gemüsepflanze. Fälschlicherweise wird sie oft zu Obst gezählt. Grund dafür ist ihr säuerlich, fruchtiger Geschmack und dass sie hauptsächlich für Süßspeisen verwendet wird. Im April kann mit dem Einpflanzen neuer Setzlinge begonnen werden.

Das großblättrige Gemüse stammt ursprünglich aus Asien und gehört zur Gattung der Knöterichgewächsen (Polygonaceae), wie z.B. auch der Sauerampfer (Rumex acetosa).

Der essbare Rhabarberstängel enthält Wirkstoffe wie z.B. Kalium, welches entwässernd wirken soll. Einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System sollen Inhaltstoffe wie Magnesium, Eisen, Phosphor und Jod haben. Weitere gesundheitsfördernde Wirkungen werden Gerbstoffen, Glykosiden, ätherischen Öle, Apfel- und Zitronensäuren sowie dem darmfreundlichen Pektin nachgesagt.

Gegessen werden dürfen nur die Stängel. Die Blätter werden am besten sofort entfernt und auf den Kompost geworfen. Sie enthalten die giftige Oxalsäure, welche Nierenversagen oder Stoffwechselerkrankungen herbeirufen kann. Nach dem 24. Juni sollte kein Rhabarber mehr geerntet werden, da der Anteil der Oxalsäure zu hoch ist.

Standort

Das Rhabarbergemüse ist sehr pflegeleicht. Allerdings sollte der Standort gut überlegt sein, denn umpflanzen kann man die mehrjährige Pflanze in den ersten Jahren nicht. Die Wurzeln des winterharten Gemüses müssen sich gut ansiedeln. Erst im zweiten Jahr sollte die Pflanze geerntet werden.

Der ideale Platz für Rhabarbergemüse ist sonnig bis halbschattig, bei feuchter sowie wasserdurchlässiger Erde. Da der Rhabarber nun für lange Zeit im Boden bleibt, sollte dieser gut aufbereitet werden. Dazu entfernen Sie Unkraut, geben Kompost und organischen Dünger auf den Boden und graben dies gut um. Lassen Sie den Boden nun zwei bis drei Wochen ruhen.

Nun geht’s ans Einsetzen. Am einfachsten tut man sich mit Wurzelstöcken, welche man beim Fachhändler, Baumarkt oder auch Gärtner bekommt. Pflanzen Sie die Wurzelstöcke mit einem Abstand von 70 bis 100 cm ca. 2 bis 5 cm tief in die Erde ein. Die Verwendung von Rhabarbersamen ist nicht ratsam, da sie nur schwer zu ziehen sind.

Ernte

Das Gemüse kann im zweiten Jahr von April bis Juni geerntet werden. Dazu greift man zu einem scharfen Messer und schneidet die Stängel auf Bodenhöhe ab. Pro Erntegang sollten immer nur 3-4 Stängel abgeschnitten werden. Somit können die restlichen Stängel die Energie der Pflanze aufnehmen. Möchte man mithilfe von Kompost oder organischem Dünger den Ertrag steigern, sollte man unbedingt darauf achten, dass die Wurzeln dabei nicht beschädigt werden.

Wenn die Gemüsepflanzen zu groß werden und sich gegenseitig beeinträchtigen, können sie ausgedünnt werden. Dazu gräbt man die Pflanze sorgfältig aus und setzt sie an einen neuen Standort. Um mehrere Pflanzen zu erhalten, kann der Wurzelstock mit einem sauberen und scharfen Messer oder Spaten auch in Zwei geteilt werden. Stellen Sie vor dem Teilen sicher, dass jede Hälfte mindestens eine Knospe hat.

Bild: © komar.maria – Fotolia.com

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