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Rasenvorbereitungen

Unschöne, gelbgrüne Staunässeflecken zeigt der Rasen bevorzugt dort, wo seine Wurzeln nicht ausreichend atmen können. Das ist dort der Fall, wo der Boden verdichtet und obendrein womöglich staunass ist. Auch bei stark genutzten Rasenflächen taucht das Problem auf. Spezielle Belüftungsmaßnahmen für die Rasenwurzeln lassen das Grün wieder aufatmen - das Aerifizieren und das Besanden.

Das Aerifizieren

Rasen wächst gerne auf ausreichend sandigem Boden. Ist zu wenig Sand im Boden, zum Beispiel auf Lehmböden, oder ist er verdichtet, zum Beispiel in neuen Hausgärten durch Baumaschinen während der Bauphase, hilft nachträgliches Lüften des Bodens durch Aerifizieren. "Aerifizieren“ bedeutet zu Deutsch so viel wie „Luft zuführen“. Es werden dabei Löcher in den Rasenboden gestanzt und diese werden, damit sie nicht wieder verschlämmen, mit grobkörnigem Sand befüllt. Oberflächenwasser fließt dadurch besser ab und die Rasenwurzeln bekommen mehr Luft - für besseres Rasenwachstum. Auf kleinen Rasenflächen im Hausgarten bzw. in Problembereichen (z. B. wo der Boden besonders lehmig ist und/oder Wasser stehen bleibt) können Sie den Rasen mithilfe einer Spatengabel aerifizieren. 

Stechen Sie dazu den Rasen mit einer Spatengabel reihenweise tief ein (Reihenabstand etwa 10-15 Zentimeter), lockern Sie den Boden leicht durch Vor- und Zurückschwenken der Spatengabel und füllen Sie die entstandenen Löcher mit grobem Sand auf. Im Hausgarten ist das auf kleineren Flächen und mit einigem Fleiß durchaus von Hand machbar. Bei größeren Flächen hingegen empfiehlt es sich, das Aerifizieren des Rasens vom Landschaftsgärtner machen zu lassen. Beachten Sie, dass das Aerifizieren eine Oberflächenbehandlung des Bodens ist. Bodenverdichtungen in tieferen Bodenschichten werden dadurch nicht behoben, sondern bestenfalls kaschiert. In solchen Fällen ist eine tiefgründige Bodenlockerung des Rasens durch den Landschaftsgärtner erforderlich, plus Rasenneuansaat.

Das Besanden

Noch mehr an der Oberfläche bleibt das Besanden des Rasens, das Sie anwenden, um strapazierte Rasenflächen in ihrer Vitalität zu fördern. Das Besanden verbessert die Durchlässigkeit des Oberbodens für Wasser und Sauerstoff. Gerade jetzt zu Frühjahrsbeginn erwärmt sich der Boden nach dem Besanden leichter und der Rasen kommt besser in Schwung. Und so gehts: Vertikutieren Sie den Rasen gründlich. Streuen Sie unmittelbar danach die Rasenfläche, etwa einen Zentimeter hoch, gleichmäßig mit grobem Sand ab (Körnung (0/2). Pro zehn Quadratmeter Rasen benötigen Sie dazu also 100 Liter Sand, für 100 Quadratmeter Rasen folglich einen Kubikmeter Sand.

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