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Nachernteschnitt von Himbeeren

Nach erfolgter Ernte ist es erforderlich, die abgetragenen Himbeerruten zu entfernen und sie dabei wirklich bodeneben abzuschneiden. Dabei gilt: Der Hinweis die Ruten eine Hand breit über dem Boden abzuschneiden gilt als veraltet, seit sich das Rutensterben der Himbeere zu einer der bedeutendsten Erkrankungen im Himbeerbeet entwickelt hat.

Entfernen Sie daher nach Ende der Himbeereernte alle abgeernteten Triebe und lichten Sie die Jungtriebe auf etwa 12 bis 15 Ruten pro laufenden Meter Himbeeranlage aus. Je nach feuchtem Kleinklima am Standort eher die untere Zahl und weniger (acht bis zehn Ruten pro laufendem Meter) anstreben. Denn je besser die Pflanzen nach Niederschlägen abtrocknen, desto geringer ist der Befallsdruck durch den Krankheit verursachenden Pilz.

Generell gilt: Sommertragende Himbeersorten sind generell gefährdeter, von der Himbeerrutenkrankheit befallen zu werden. Bei ihnen kann es erforderlich sein, schon vor der Ernte befallene, also absterbende Triebe komplett zu entfernen.

Insofern empfiehlt es sich herbsttragende Himbeersorten anzupflanzen, diese reifen ab Mitte August. Diese sind dann nicht nur garantiert madenfrei, sie sind darüber hinaus auch viel einfacher zu schneiden: Einfach im November, nach dem Laubfall, den ganzen mehrtriebigen Strauch direkt über dem Boden komplett abschneiden. Für die herbsttragenden Himbeersorten langt zudem ein weniger aufwändiges Stützgerüst als es für die Sommertragenden erforderlich ist, weil die Ruten der Herbstsorten nicht so lang werden.

Tipp: Wie hier beim Abschneiden von Himbeerruten, so gilt generell beim Schnitt speziell von Obstgehölzen aller Art: Vermeiden Sie die Übertragung von Krankheitserregern wie Viren oder Pilzsporen durch gründliche Desinfektion Ihrer Schneidwerkzeuge, bevor Sie von Baum zu Baum oder Strauch zu Strauch wechseln. Am einfachsten gelingt das, indem Sie die Klinge des Werkzeugs gründlich in Brennspiritus eintauchen.

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