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Kräuter für den Winter vorbereiten

Gartenmagazin
Dill, Minze, Basilikum, Rosmarin, Schnittlauch, Estragon, Petersilie und Salbei sind Kräuter, die man gerne zum Verfeinern von Gerichten verwendet, oder auch für einen leckeren Kräutertee. Hierfür ist eine einwandfreie Qualität und Lagerung ein Muss.

Variante 1, Einfrieren:

Wenn Sie Ihre Kräuter durch Einfrieren haltbar machen wollen, sollten Sie die Kräuter feinsäuberlich von der Mutterpflanze abschneiden, danach waschen und gut abtropfen lassen. Anschließend schneidet man sie so klein, wie man sie später verwenden möchte und gibt sie portionsweise in verschließbare Beutel, die dann eingefroren werden. Ab jetzt kann man die Kräuter nach Bedarf verwenden.

Variante 2, Trocknen:

Die abgeschnittenen Kräuter hängt man zum Trocknen bündelweise an einen luftigen, warmen Ort. Eine andere Variante zum Trocknen ist es, die Kräuter ausgebreitet auf ein Tuch auf die Heizung zu legen. Oder Sie trocknen die Kräuter im Backofen bei ca. 40 Grad Celsius. Stellen Sie aber unbedingt sicher, dass die Kräuter trocken sind, bevor Sie diese verstauen. Sonst kann es sehr schnell zu Schimmelbildung im Beutel oder im Glas kommen. Anzeichen für den richtigen Trocknungsgrad ist, dass die Blätter rascheln und man sie zerbröseln kann. Die getrockneten Kräuterblätter kann man zum Konservieren einfach vom Stängel streichen, nach Wunsch zerkleinern und luftdicht in einem Glas oder Beutel verstauen.

Variante 3, Einlegen:

Es gibt auch noch eine dritte Möglichkeit, Kräuter zu konservieren. Sie können diese auch in Essig oder Öl einlegen. Dafür müssen Sie die Kräuter als erstes trocknen lassen und dann vollständig mit der Flüssigkeit bedecken. Das Aroma von den Kräutern verbindet sich nach etwa zwei Wochen mit dem Essig und nach etwa sechs Wochen mit dem Öl. Der Vorteil dieser Variante ist, dass die Kräuter nahezu unbegrenzt haltbar sind. Und Sie haben immer ein wohlschmeckendes Öl für Salate oder zum Kochen.