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Jungpflanzen zur Stärkung umtopfen

Junge Topf- und Kübelpflanzen, egal ob ausgesäte oder aus Stecklingen gewonnene, entwickeln sich kräftiger, wenn sie zwischenzeitlich in ein Pflanzgefäß mit angepasster Größe und Erde umgetopft werden.

In einer Aussaatschale ausgesäte Pflanzen werden zum ersten Mal umgesetzt, wenn sich nach den zunächst erscheinenden Keimblättern die ersten drei bis fünf Laubblätter entwickelt haben. Das Gleiche gilt für frisch bewurzelte Stecklinge in Stecklingsschalen, wenn sie ausreichend bewurzelt sind und mit dem Austrieb begonnen haben.

Lösen Sie dann jeweils die Einzelpflanze mit einem Pikierstab aus dem Boden und kürzen Sie die Wurzeln auf etwa drei bis vier Zentimeter Länge ein. Setzen Sie die Jungpflanzen, ebenfalls wieder mithilfe des Pikierstabes, in einen 9 cm-Topf mit Qualitätsblumenerde.
Befüllen Sie dazu die Töpfe bis zum Rand locker mit Erde, stechen Sie mittig mit dem Stab ein etwa vier bis fünf Zentimeter tiefes Pflanzloch und stellen Sie dort die Jungpflanze hinein. So, dass alle Wurzeln im Pflanzloch sind und keine Wurzel geknickt wird. Drücken Sie nun die Pflanzerde an die Wurzeln, damit die Pflanze gerade und fest steht. Sie soll so tief stehen, wie sie im Aussaat- oder Stecklingsgefäß gestanden hat. Gleichzeitig soll durch das leichte Andrücken das Volumen der Erde im Topf verringert werden, damit zwischen Erdoberfläche und Topfkante ein so genannter Gießrand entsteht. Der verhindert, dass beim Gießen der Pflanzen Wasser und Erde über den Topfrand hinaus schwappen und so das Umfeld verunreinigen.
Haben die Jungpflanzen den 9er Topf nach wenigen Wochen komplett durchwurzelt, werden sie in wiederum größere Töpfe umgetopft, z. B. 12er oder 13er Töpfe, danach in abermals größere Töpfe (z.B. 15er bis 19er oder größer, je nach Pflanzenart und ihrer Wachstumsstärke) oder in die geplante Verwendung in Gartenbeet oder Pflanzkübel verpflanzt.

Tipp: Qualitätsblumenerde ist, im Gegensatz zu Billigerde mit minderer Qualität so gemischt, dass sie strukturstabiler ist, sich beim Gießen besser benetzt und sie ist vorgedüngt und mit hohem Tonanteil ausgestattet. Für die Verwendung mit Pflanzen die einen mineralischen Boden einem humosen vorziehen (z.B. Oleander oder auch Kübelpalmen) mischen Sie der Qualitätsblumenerde zusätzlich ein Drittel Blähton oder Bimssstein- bzw. Lavagries bei.

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