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Immergrüne Gehölze pflanzen

Die Blätter der immergrünen Laub- und Nadelgehölze sorgen mit ihren unterschiedlichen Grüntönen das ganze Jahr über für farbnuancierte Akzente im Garten. So eignen sie sich beispielsweise sehr gut als Heckenpflanzen, da sie ganzjährig belaubt sind. Erst wenn das frische Laub im Sommer voll entwickelt ist, werfen sie ihr altes Laub ab. Allerdings finden in unseren Breitengraden nicht alle immergrünen Gehölze die optimalen Bedingungen für ein gutes Wachstum. Speziell dort nicht, wo Winterwetter ihnen schaden kann. Wenn also Exoten, wie immergrüne Magnolien, Photinien oder mitunter auch Kirschlorbeer in unseren Breitengraden gepflanzt werden sollen, muss bei der Standortwahl darauf geachtet werden, dass für diese und andere Gehölze ein geeigneter Platz gefunden wird, damit sich die immergrünen Laub- und Nadelgehölze auch bei uns wohl fühlen können.

Das Pflanzen

Für die immergrünen Gehölze wird im Garten ein Pflanzloch ausgehoben, das ungefähr doppelt so groß ist wie ihr Wurzelballen. Wichtig ist, dass das Pflanzloch am Bodengrund bis weiter in den Boden hinein gut gelockert wird, damit sich künftig an den Wurzeln der Pflanzen keine Staunässe bilden kann. Für Gehölze in einem Pflanzcontainer, die also nicht von einem Ballenleinen umgeben sind, gilt: Bevor die Gehölze endgültig ihren Platz im Garten einnehmen können, muss der Wurzelballen für ungefähr zehn Minuten in ein kaltes Wasserbad gestellt werden. Wenn aus dem Wurzelwerk keine Luftblasen mehr aufsteigen, kann die Pflanze wieder aus dem Wasserbad entnommen werden, denn dann wurde diese ausreichend mit Wasser "betankt". Wenn das Pflanzloch ausgehoben und die Wurzeln mit Wasser versorgt wurden, kann die Pflanze vorsichtig aus ihrem Topf genommen werden, um in das ausgehobene Pflanzloch gestellt zu werden. Die Wurzeln können am Rande des topfrund geformten Wurzelwerkes rundum verteilt an drei, vier Stellen von der Oberkante bis zur Unterkante hinunter mit einem scharfen Gartenmesser circa einen Zentimeter tief eingeritzt werden. Dies begünstigt die Neubildung von Wurzeln. Die Erde wird um die Pflanzenwurzeln herum wieder aufgefüllt und dabei mit sanftem Fußdruck angedrückt. Nach der Pflanzung dauert die Anwachszeit circa ein viertel Jahr lang, bei heißem Sommerwetter auch länger. In dieser Phase ist es besonders wichtig, die Pflanze mit ausreichend Wasser zu versorgen, damit sie gut am neuen Standort anwurzeln kann. Wie viel gegossen wird, sollte immer an die Witterung angepasst werden.

Die richtige Standortwahl

Mit ihren wunderschönen Blüten ist die mediterrane immergrüne Magnolie ein echtes Highlight im Garten. Voraussetzung hierfür ist ein ausreichender Winterschutz für diese Pflanze. Aber auch die Photinie und der Kirschlorbeer sorgen mit ihren immergrünen Blättern das ganze Jahr über für Akzente im Garten. Damit die immergrünen Gehölze ihre Pracht voll entfalten können, benötigen sie ausreichend Nährstoffe, welche durch Düngen dem Boden zugeführt werden. Eine humusreiche und durchlässige Erde bietet Immergrünen passende Wachstumsvoraussetzungen. Wichtig ist obendrein, dass die Pflanzen an einem sonnigen Ort stehen, wo sie vor starkem Wind geschützt sind. Im Winter allerdings kann sonniges Wetter bei gefrorenem Boden dazu führen, dass die Immergrünen vertrocknen. Besonders hoch ist die Gefahr dabei für Pflanzen in Kübeln. Immergrüne in Kübeln daher auch im Winter an frostfreien Tagen wässern. Den Immergrünen, die im Boden eingewachsen sind, sollte im Spätherbst eine extra Wasserration spendiert werden, damit sie sich vor Winterbeginn "volltanken" können. In rauen Lagen empfiehlt sich gegen Sonne und Wind eine Vliesauflage als Winterschutz. Die frostempfindlichen Stämme der immergrünen Magnolie können schon zeitig im Herbst durch einen Anstrich mit Baumkalk gegen Frostrisse geschützt werden.

Bild Magnolie © s_derevianko - Fotolia.com

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