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Gesunde Rosen im Garten

Als Lieblingsblume vieler Gartenliebhaber verwandelt die Rose mit ihrer schönen Blütenpracht jeden Garten in ein kleines Paradies. Im Juni erreicht die Rosenblüte ihren ersten Höhepunkt. Nicht umsonst wird der Sommermonat im Volksmund auch als der „Monat der Rose“ bezeichnet. Grund genug, um sich mit der richtigen Pflege der Rosen zu beschäftigen.

Sortenauswahl

Bei der Sortenauswahl achten Sie am besten auf Rosen, die blattgesund bleiben - wer will im eigenen Garten schon "spritzen"? Bei den über 150 ADR-Rosen (mehr dazu unter www.adr-rose.de) handelt es sich um besonders gesunde Rosenzüchtungen. An diesen Sorten werden Sie mehr Freude haben, vorausgesetzt, die Pflanzen haben einen passenden Gartenplatz, an dem sie optimal gedeihen können.

Standortwahl

Der optimale Standort für Rosen ist ein tiefgründiger, leicht alkalischer sandiger Lehm- oder lehmiger Sandboden. Er hat einen leichten Humusanteil und ist mittel bis kräftig nährstoffversorgt, weil die reich blühenden Sorten viel Masse bilden. Der ideale Standort ist obendrein nicht staunass oder kühl. Wohl fühlen sich Rosen vor allem an einem sonnigen und gut belüfteten Platz, weil sie hier nach Regen und Tau schnell wieder abtrocknen. Zudem sind Sie auf belüftete Standorte angewiesen, damit ihre Blattgesundheit auch hält, was sie verspricht. Längeren Schattenwurf mögen sie dagegen nicht. Achten Sie beim Bepflanzen darauf, dass Rosen im Beet ausreichend Abstand zu anderen Rosen und Nachbarpflanzen, wie Stauden, haben. Auch sollten Rosenbeete nicht zu dicht von anderen Gehölzen gerahmt sein.

Die richtige Pflege

Rosen sind Starkzehrer, da sie viele Triebe, Blätter und Blüten bilden. Bei einer mineralischen Düngung, also mit Volldünger, geben Sie 30-40 Gramm/Quadratmeter mit dem Austrieb, Mitte April und eine gleichstarke Gabe nach dem ersten Flor, Mitte/Ende Juni. Sollten Sie Kompost zur Düngung verwenden, nehmen Sie jeweils zwei Liter/Quadratmeter und düngen Sie dann jeweils drei Wochen früher. 

Wenn Wildtriebe entstehen, also die Veredelungsunterlage austreibt, sollten diese entfernt werden, damit die Rose nicht zur Strauchrose heranwächst. Dafür die Triebe bis an ihren Entstehungspunkt freigraben und dann abreißen. Wer sie nur abschneidet, regt den buschigen Austrieb an. Beim Entfernen von verblühten Blüten sollten stets mindestens die ersten beiden Fiederblätter, die auf die Blüte folgen, mit entfernt werden. Werden nur die Blütenköpfe abgerissen, wird der Neuaustrieb und das Nachblühen der Rose blockiert.
Vor dem Winter sollten Sie die Rosen um etwa ein Drittel zurückschneiden. Der Feinschnitt vor dem Austrieb folgt dann im März/April. Den Winterschutz an Rosen, den man auch als „Anhäufeln“ bezeichnet, sollten Sie weder mit Blumenerde noch mit Rindenmulch durchführen. Besser für die Rosen ist das „Anhäufeln“ von Gartenerde, sonst können der Pflanze erst recht Frostschäden drohen. Zum Abdecken der Rosen ist Fichtenreisig besser geeignet als Tannenreisig.

Rosenkrankheiten

Sternrußtau, der sich durch schwarze Flecken, die gelb gerahmt sind, bemerkbar macht und Mehltau gehören zu den wichtigsten Rosenfeinden. Dabei unterscheidet man zwischen Echtem Mehltau, der auf den Blättern zu erkennen ist und Falschem Mehltau, der sich unter den Blättern bildet. Aber auch Blattläuse können den Rosen großen Schaden zufügen. Daher sollten kleine Befallsherden von Läusen oder Mehltau einfach herausgeschnitten werden, beziehungsweise die Läuse abgestreift werden. Vorsicht ist bei der Verwendung von chemischer Blattlausbekämpfung während der Vogelbrut geboten. Dies kann dazu führen, dass Elternvögel vergiftete Läuse verfüttern und so ihre Brut umkommt. Ein paar Vogelhäuschen im Garten, die von Meisen, Sperlingen oder Rotschwänzchen besiedelt sind, helfen auch gegen Blattläuse!
Umweltverträgliche Rosenspritzmittel finden Sie zum Beispiel hier: http://www.neudorff.de/service/suche.html?tx_kesearch_pi1%5Bsword%5D=Rosen&tx_kesearch_pi1%5Bfilter%5D%5B1%5D=Pflanzen-Doktor
Wichtig ist es, von Anwendung zu Anwendung den Wirkstoff des Pflanzenschutzmittels zu wechseln. Das heißt nicht nur das Präparat zu wechseln, sondern tatsächlich auch den Wirkstoff des Präparats, diesen finden Sie auf der Verpackung. Somit wird verhindert, dass einzelne Pilzstämme Resistenzen gegen einen Wirkstoff entwickeln können. Benetzen Sie beim Pflanzenschutz auch die Zweige und den Boden tropfnass. Dafür sollten Sie zuvor die von Sternrußtau befallenen Blätter mit dem GARDENA combisystem Rechen aus dem Garten entfernen, da diese Sporenträger für Nachinfektionen sind.

Foto: ©  Digitalpress - Fotolia.com

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