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Gehölzschnitt erst nach der Vogelbrut

Schön, wenn der Garten vogelreich ist. Dadurch wird er lebhafter, erlebnisreicher für die ganze Familie und obendrein halten Amsel, Drossel, Fink und Star die zahlreichen Schadinsekten auf den Bäumen und in den Beeten in Schach.

Doch ausgerechnet durch Ihre Gartenpflege droht den Gefiederten Gefahr: Dann, wenn Sie zur Brutzeit Gehölze schneiden. Erfolgt die Störung frühzeitig, zur Zeit des Nestbaus oder der beginnenden Eiablage, ist die Gefahr sehr groß, dass die verschreckten Vögel beides beenden. Ist das Gelege komplett und wird ein brütender Vogel dann aufgescheucht, so ist die Gefahr dass er sein Gelege aufgibt geringer, aber noch immer deutlich gegeben, speziell bei wiederholter Störung.

Sind die Jungen geschlüpft, geben die Elternvögel die Brut nicht freiwillig auf, das verhindert der Pflegetrieb. Dafür lauert bei Schneidarbeiten am Gehölz eine andere, tödliche Gefahr! Speziell beim Schneiden der oberen Seite einer Hecke kann es passieren, dass die Jungvögel bei einer Erschütterung ihres Nestes die Ankunft eines Elterntieres mit Futter vermuten und ihre Hälse so weit wie möglich über den Nestrand strecken. Wenn dann die Heckenschere … - kurzum: Halten Sie sich mit dem Gehölzschnitt während der Zeit des Brutgeschäftes Ihrer Gartenvögel eher zurück und beobachten Sie während der Monate März bis August sorgfältig, in welchen Ihrer Gartenpartien sich Vögel besonders häufig tummeln, wo sie Nestbau betreiben und wo sie möglicherweise mit Futter im Schnabel einen Brutplatz anfliegen.

Sollten Sie in der Zeit von Frühjahrs und Sommerbrut ein Gehölz schneiden müssen, kontrollieren Sie vorher zuverlässig, ob das Brutgeschäft eines Vogels dabei betroffen sein könnte und warten Sie gegebenenfalls ab, bis die Jungen flügge geworden sind.

Tipp: Entfernen Sie alte Nester nach dem Flügge werden der Jungvögel aus Gehölzen und aus Nisthilfen zeitnah und restlos. So wird der begehrte Brutplatz für die Vögel erkennbar wieder frei und nicht selten gerne für eine zweite Brut angenommen. In die alten Nester hingegen, kehren – außer bei z.B. Schwalben, Krähen, Elstern, Störchen und Greifvögeln – weder Jungtiere noch Elterntiere jemals zurück.

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