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Gärtnern nach dem Mond

Haben Sie auch schon von sogenannten Mondgärtnern gehört? Viele Gärtner schwören auf eine bessere Ernte, sowie auf ein besseres Gedeihen ihrer Pflanzen, wenn sie sich nach dem Mond richten. Dazu werden Mondkalender angeboten, die berichten, was im Garten zu tun ist.

Durch die Gezeiten wurde bereits bewiesen, dass der Mond Auswirkungen auf die Erde hat. Bei Ebbe wird das Wasser aufs offene Meer gezogen wohingegen das Wasser bei der Flut an die Küste getrieben wird. Der Mond bestimmt auch die Stärke der Gezeiten. Bei Voll- und Neumond fällt der Gezeitenunterschied wesentlich stärker aus als bei einem Halbmond.

Phasen, die der Mond durchläuft

Der Mond verändert sich zum einen in der Fülle, zum anderen in der Höhe. Die ab- und zunehmende Fülle des Mondes ist auf die verschiedene Mondphasen zurückzuführen. Hinter der Mondphase steckt die Rotation des Mondes um die Erde. Diese ist für den Voll-, Halb- und Neumond verantwortlich und dauert 29,5 Tage.

Bei der Höhenveränderung spricht man auch von einer Ab- und Aufstiegsphase des Mondes. Der tiefste Punkt liegt im Sternbild Schütze. Von dort steigt er bis zum Wendepunkt Zwilling auf und landet schließlich wieder beim Schütze.

Das Aufsteigen des Mondes kann man sich als Ausatmen der Erde vorstellen. Der Pflanzensaft wird von dem Himmelskörper angezogen und gelangt in die oberen Pflanzenteile. Diese Phase ist optimal, um Obst zu ernten, da sie durch den Saft länger haltbar sind.

Bei der Abstiegsphase kann man sich also vorstellen, dass die Erde Einatmet. Somit ziehen sich Nährstoffe und Wasser in die unteren Pflanzenteile zurück. Dies ist ideal, um Wurzelpflanzen wie z.B. Kartoffeln, Radieschen oder Zwiebeln zu ernten. Auch ein Heckenschnitt ist geeignet, da die Hecke jetzt weniger Pflanzensaft verliert.

Für die Rasenpflege ist es optimal, wenn der Mond kurz vor seinem niedrigsten Stand ist. Unkraut kann entfernt und der Rasen gemäht werden. Der Mond lässt nun beides langsamer wachsen.

Von Sternbild zu Sternbild

In der Mondgärtnerei geht man davon aus, dass der Mond genau die Kräfte des Sternbilds auf die Erde lenkt, in dem er sich gerade befindet. Die vier Elemente Luft/Licht, Wasser, Feuer/Wärme und Erde nutzt er, um die Kräfte auf die Erde weiterzuleiten.

Die zwölf Sternbilder werden in Gruppen aufgeteilt, welche sich Trigone nennen. Somit entstehen vier Trigone, die sich aus jeweils drei Sternbildern zusammensetzen. Jedes Trigon steht für ein Element und folglich für eine Pflanzengruppe. Es gibt ein Wurzel-, Blüten-, Blatt- und Frucht-Trigon.

Die einzelne Trigone

Wurzeltrigon: Element: Erde. Sternbilder: Jungfrau, Stier, Steinbock
Blütentrigon: Element: Luft/Licht. Sternbilder: Waage, Zwilling, Wassermann
Blatttrigon: Element: Wasser. Sternbilder: Skorpion, Krebs, Fisch
Fruchttrigon: Element: Wärme. Sternbilder: Löwe, Wider, Schütze

Je nachdem wo der Mond gerade steht, werden für die einzelnen Trigone im Mondkalender bestimmte Tage festgelegt. Somit gibt es Tage für Früchte, Blätter, Blüten und Wurzeln. Der Kalender rät einem, welche Kräuter, Gemüse, Blumen oder Sträucher sich zum Aussäen oder Pflanzen, Schneiden oder Ernten eignen.

Mondkalender finden Sie sowohl im Internet zum Ausdrucken oder Bestellen, sowie auch im Buchhandel. Wundern Sie sich nicht, dass sich die Kalendertipps zum Teil unterscheiden. In der Astrologie gibt es zwei verschiedene Systeme, worauf die Kalender zurückzuführen sind. Es gibt die klassische, tropische Astrologie und die siderische Astrologie.

Bislang gibt es noch keine wissenschaftlichen Belege, dass das Gärtnern nach dem Mond einen besseren Erfolg liefert. Aber warum nicht selbst ein Bild davon machen und beobachten, wie und ob die Pflanzen gedeihen?

Bild: © David Woods – Fotolia.com

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