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Gartenpflege im Mai

Spätestens jetzt im Mai beginnt es überall zu blühen, und immer mehr sonnige und warme Tage locken ins Freie. Natürlich ist aber auch im Garten mehr zu tun, um z.B. Schädlinge und Unkräuter im Zaum zu halten. Hier finden Sie einige Tipps und Tricks für den Monat Mai.

Berücksichtigen Sie für Ihre Frühjahrspflanzungen die Eisheiligen! Das sind die Tage vom 12. bis 15 Mai, die im Kirchenkalender den Heiligen Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia gewidmet sind. Sie sind als sogenannte Eisheilige bekannt, weil sich noch im letzten Jahrhundert häufig um diese Zeit noch Spätfrost eingestellt hatte. Laut Volksglaube wird das Frühlingswetter erst mit Ablauf der „kalten Sophie“ stabil mild. Meteorologisch lassen sich diese Erfahrungen nicht mehr bestätigen, allerdings treten im Mai immer wieder überraschende Kälteeinbrüche ein. Daher werden die meisten Sommerblumen und wärmebedürftiges Gemüse wie Tomaten erst nach den Eisheiligen gegen Ende Mai ins Freie gesetzt.

Zur Vorbereitung der Erde für Tomaten können Sie an der Pflanzstelle Hornspäne in die Erde einarbeiten. Außerdem werden die Tomatenpfähle in den Boden gesteckt. Wenn Sie die Pflänzchen letztendlich einsetzen, pflanzen Sie die Tomaten tief und etwas schräg bis zum unteresten Blattansatz. So können sich am Stiel noch zusätzliche Wurzeln bilden.

Als Kälteschutz für Jungpflanzen eignen sich spezielle Folien mit Löchern oder Schlitzen bzw. Vliese, die die Pflanzen atmen lassen. Der Kälteschutz wird mit Steinen oder Brettern an den Beeträndern fixiert und zum Gießen bzw. tagsüber abgenommen.

Im April und Mai sollten freie Bodenflächen nicht mit Mulch zugedeckt werden. Unbedeckter Boden kann sich tagsüber besser erwärmen und diese Wärme während der Nacht in die Luft abgeben. Dies kann bei Nachtfrösten Blüten vor Frostschäden bewahren.

Der Mai ist der ideale Zeitpunkt, um zu dicht stehende Saaten auszudünnen. Dazu werden überzählige, schwache Pflänzchen vorsichtig am Wurzelhals herausgezogen. Um die verbleibenden Sämlinge wird etwas Erde herangezogen und leicht angedrückt. Stehen Saaten sehr dicht, ist es empfehlenswert, diese Ausdünnung in mehreren Schritten vorzunehmen, und dabei immer die jeweils schwächsten Pflanzen zu ziehen.

Wird kein Frost mehr angekündigt, können Sie Ihre Balkon- und Kübelpflanzen und vorgezogenen Einjahresblumen ins Freie bringen. Vergessen Sie nicht, jetzt regelmäßig zu gießen und die Pflanzen bei Bedarf zu düngen.

Einjährige Sommerblumen können jetzt noch überall da gepflanzt werden, wo noch etwas Platz ist: zwischen Stauden, am Rand von Gehölzen oder auch im Gemüsebeet. Aber Achtung: Frische Pflanzen sind ein wahrer Leckerbissen für Schnecken. Sammeln Sie daher abends alle Schnecken ab, bis die Blumen Fuß gefasst haben.

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