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Erntezeit für Äpfel und Birnen

Ob grün, gelb oder rot – Äpfel sind lecker, gesund und stecken voller Ernährungskraft. Auch die Birne ist ein wichtiger Vitamin- und Nährstofflieferant für unseren Körper, welche vor allem wegen ihres süßen Geschmacks bei Groß und Klein beliebt ist. Jetzt im Spätsommer ist Hochsaison für die beiden Kernobstfrüchte, denn in Massen hängen die reifen Früchte zurzeit am Baum und warten geradezu darauf, endlich geerntet zu werden. Damit Sie die leckeren Früchte möglichst lange genießen können, ist die Wahl des richtigen Erntezeitpunkts und die richtige Lagerung entscheidend.

Den passenden Zeitpunkt abwarten

Generell gilt es, sowohl Äpfel als auch Birnen nicht zu früh zu ernten. Denn für die Ausprägung eines aromatischen Geschmacks benötigen die Früchte ausreichend Sonne. Werden Sie zu früh vom Baum genommen, fehlt es ihnen an Süße und damit an Geschmack. Allerdings sollten vor allem Birnen auch nicht zu lange am Baum bleiben, denn dann schmecken diese am Ende nicht mehr saftig, sondern mehlig. Der Reifegrad wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, deswegen ist es gar nicht so einfach, den genauen Reifezeitpunkt der beiden Kernobstfrüchte festzulegen. Vor allem das Wetter spielt eine große Rolle, denn je nach Sonneneinstrahlung können Äpfel und Birnen mal früher oder mal später reif werden, als es die auf dem Pflanzenetikett angegebene mittlere Reifezeit nennt. Aber auch die Stelle im Garten, an der die Frucht am Baum hängt und die Sorte, beispielsweise ob es sich um eine früh oder spätreifende Sorte handelt, beeinflussen den Erntezeitpunkt mit.

Sind die Früchte reif?

Gemäß einer alten Gärtnerregel kann mit Hilfe der Kernfarbe der Frucht die Reife bestimmt werden. So sollen Äpfel und Birnen geerntet werden, wenn sich die Apfel- oder Birnenkerne dunkel gefärbt haben. Um die Farbe der Kerne zu kontrollieren, schneiden Sie am besten einfach ein Stück Fallobst auf. Dieser Tipp eignet sich besonders gut für Birnen. Bei Äpfeln sollte man sich darauf aber nicht immer verlassen, denn in Höhenlagen und bei Spätsorten sind die Äpfel trotz ihrer braunen Kerne mitunter noch nicht komplett ausgereift. Und gerade Spätsorten reifen erst nach Wochen im Lager von der Pflückreife zur Genussreife. Um sicher zu gehen, dass Ihre Birnen und Äpfel reif für die Ernte sind, hilft die „Kipp-Probe“ bei Sorten mit ausreichend langem Stiel. Kippen Sie dafür die Frucht am Zweig um bis zu 90 Grad hoch, beziehungsweise zur Seite. Ist die Pflückreife erreicht, löst sich die Frucht einfach vom Zweig ab. Folglich sind die Früchte bereit für die Ernte. Bleibt der Stiel hingegen am Baum haften und löst sich stattdessen die Frucht, sollten Sie mit der Ernte noch ein wenig warten.

Ernten will gelernt sein

Damit Sie auch im Winter fruchtige Momente genießen können, empfiehlt es sich, das Kernobst einzulagern. Zum Einlagern eignet sich aber nur gesundes und unversehrtes Obst von ausgewiesenen Lagersorten. Deswegen gilt es, bei der Ernte besonders vorsichtig zu sein. Befüllen Sie Ihre Erntekörbe oder Eimer mit Bedacht, legen Sie die gepflückten Früchte vorsichtig hinein, damit diese keinen Schaden davon tragen. Nur unbeschadetes Obst von lagerfähigen Sorten hält sich mehrere Monate lang im Lager. Mit Hilfe des GARDENA Obstpflücker können Sie die reifen Früchte ganz einfach und bequem vom Boden aus ernten, ohne akrobatische Klettereinlagen auf der Leiter. Das Edelstahlmesser des Obstpflückers sorgt dafür, dass Ihre Äpfel und Birnen unversehrt vom Baum gepflückt werden. Wenn Sie Ihre Früchte einlagern wollen, sollten Sie diese nicht in der prallen Sonne ernten, denn dann sind die Äpfel und Birnen zu warm um in den Obstkisten verstaut zu werden. Weil nasses Obst schneller verdirbt, sollte auch an Regentagen die Ernte verschoben werden.

Die richtige Lagerung

Frühsorten halten sich nicht lange auf dem Obstlager. Am besten wählen Sie zum Einlagern Spät- und Lagersorten, die dafür dann aber bis spät ins Frühjahr frisches, selbst geerntetes Obst garantieren. Vor dem Einlagern sollten Sie Ihr Obst gründlich prüfen. Nur Früchte mit einer optimalen Qualität und ohne Druck- und Faulstellen sind für die Lagerung über den Winter geeignet. Auch der Stiel sollte im besten Fall noch an der Frucht vorhanden sein. Am besten kontrollieren Sie Ihr eingelagertes Obst am Anfang wöchentlich, damit beschädigte Früchte sofort entfernt und in der Küche verarbeitet werden können. Lagern Sie niemals Äpfel zusammen mit anderen Früchten oder Kartoffeln, denn diese scheiden das natürliche Gas Ethylen aus und beschleunigen so bei anderen Früchten den Reifeprozess. Wohl fühlen sich Äpfel und Birnen an einem kühlen Lagerort mit hoher Luftfeuchtigkeit. Hierfür eignen sich dunkle Räume, in welchen Temperaturen zwischen ein und drei Grad herrschen. Besonders günstig für die Lagerung ist demnach ein kühler, dunkler Keller, eine frostsichere Garage oder ein kühler Dachboden.

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