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Eine Bambus-Hecke als Blickfang

Der Bambus ist pflegeleicht und vielfältig einsetzbar. Er ist immergrün, blickdicht und benötigt eigentlich keinen Formschnitt, weshalb er sich ideal als Hecke eignet. Die Pflanze kann ebenso als einzelner Blickfang in einem Kübel verwendet werden. Heute aber konzentrieren wir uns voll und ganz auf die Bambus-Hecke. Welche Sorten eignen sich und was ist beim Einpflanzen zu beachten? Wir sagen es Ihnen.

Als Bambus-Hecke eignen sich Bambussorten, die aufrecht wachsen. Man nennt diese auch Schirmbambus oder Fargesia. Diese mögen einen nährstoffreichen, wasserdurchlässigen Boden. Die Bambussorten haben unterschiedliche Vorlieben. Im Großen und Ganzen kann man mit einem halbschattigen Standort nichts falsch machen. Sie sollten nur darauf achten, dass die Pflanzen nicht im Trockenen stehen, denn das vertragen sie nicht. Falls Sie aber nur über einen sonnigen Standort verfügen, können Sie sich zwischen den Sorten Fargesia murielae, Fargesia rufa und Fargesia robusta entscheiden. Für ein eher schattiges Plätzchen empfiehlt sich ein Fargesia nitida.

Neben dem Schirmbambus eignet sich auch der Pfeilbambus (Pseudosasa japonica) gut als Hecke. Er hat sehr große Blätter, die ungewollte Blicke verhindern können. Der Pfeilbambus bevorzugt einen windgeschützten halbschattigen bis sonnigen Platz. Ebenso wie bei den anderen Bambussorten sollte Trockenheit gemieden werden. Beim Pfeilbambus sollten Sie beachten, dass er Ausläufer bildet. Deshalb benötigt die Pflanze eine Wurzelsperre. Die Wurzelsperre ist unbedingt anzubringen, da er sonst im ganzen Garten, oder auch bei den Nachbarn, zu wuchern beginnt. Mithilfe einer Rhizomsperre, die allerdings sehr kostspielig ist, sollte man dies unbedingt verhindern.

Einpflanzen

Die Pflanzen benötigen mindestens einen Meter in der Breite, deshalb sollte genügend Platz einkalkuliert werden. Der Boden muss gut gelockert und mit reifem Kompost oder gefallenem Laub aufbereitet sein. Bambusse mögen keine Staunässe, weshalb eine Kiesschicht als Drainage sehr empfehlenswert ist. Es ist auch ratsam, der Erde etwas Sand beizumischen. Dies macht sie durchlässiger. Nach dem Einpflanzen sollten Sie den Boden der Bambus-Hecke gut gießen, da er wegen der eventuell gesetzten Rhizomsperre leicht austrocknen kann.

Pflege

Ein Bambus benötigt nicht viel Pflege, bis auf Nährstoffe und Wasser. Für ausreichend Nährstoffe geben Sie der Bambushecke im Frühjahr 70 Gramm Volldünger (in zwei gleichen Gaben, jeweils im März und Mai), wahlweise vier Liter Kompost pro Quadratmeter. Halten Sie den Boden stets ausreichend feucht. Bambus benötigt, da er ja immergrün ist, selbst in frostfreien Wintermonaten etwas Wasser. Ansonsten müssen Sie sich über Ihren Bambus im Winter in Sachen Frostverträglichkeit keine Sorgen machen – Schirmbambusse wie auf Pfeilbambusse sind definitiv winterhart. Falls Sie Ihre Bambushecke einmal aufgrund von z.B. Platzproblemen zurückschneiden möchten, sollten Sie dies im Mai tun.

Herbstdünger für unsere Bambushecke

Um Ihren Bambus widerstandsfähiger gegen den kommenden Frost zu machen, verabreichen Sie ihm jetzt kräftigenden Herbstdünger. Hauptbestandteil der sogenannten Herbstdünger ist Kalium.
Das verbessert den Wassertransport und lässt die Pflanzenzellen vor dem Winter besser ausreifen - macht sie also frostfester. Zudem wird Kalium im Zellsaft der Bambusse eingelagert und steigert so abermals seine Frosthärte. Bis in den Frühherbst hinein, können Sie Ihre Bambushecke jetzt mit Bambusdünger bzw. Kali-Dünger versorgen, den Sie beim Fachhändler im Gartencenter finden.
Bild Bambus: © lily - Fotolia

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