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Düngen von Koniferen und Laubgehölze

Nadelgehölze und Laubgehölze haben einen durchaus unterschiedlichen Nährstoffbedarf. Der Grund: Ihr jährlicher Wachstumszyklus unterscheidet sich. Deswegen benötigen sie ihre Haupt-Düngergaben auch zu anderen Zeiten.

Nadelgehölze haben einen ersten Nährstoffbedarf im Verlauf des Monats Mai, einen zweiten, dann höheren, von Ende Juli bis Ende August. In der Zeit bilden sich Zapfen- und Samen. Die Verteilung der Düngermengen für Nadelgehölze auf beide Düngerphasen ist daher 35/65.
Die konkrete Düngermenge richtet sich zunächst nach den im Boden bereits verfügbaren Nährstoffen. Gartenböden werden tendenziell eher überdüngt. Es ist sinnvoll ca. alle fünf Jahre eine Bodenprobe zu nehmen, um den tatsächlichen Nährstoffbedarf der Gartenpflanzen festzustellen. Der tatsächliche Düngerbedarf der Konifere richtet sich ihrer Größe. Bei Kleinkoniferen reichen etwa 30 Gramm Volldünger pro Quadratmeter und Jahr aus. Für die Erhaltungsdüngung von Bäumen und Großsträuchern unter den Koniferen werden hingegen etwa 50-70 Gramm pro Quadratmeter und Jahr Volldünger angesetzt.

Um die Angaben zu vervollständigen: Laubgehölze benötigen ihre Nährstoffe hauptsächlich Anfang bis Mitte Juni und, für einen zweiten Wachstumsschub, etwa Mitte Juli bis Mitte August. Danach also nicht mehr düngen. Laubgehölzen gibt man daher die erste Düngergabe (ca. 55 Prozent ihres Jahresbedarfs) im April, die zweite (45 Prozent im Juni). Bei Obstgehölzen und Rosen verschieben sich die Zahlen leicht, dort gibt man 50/50 bzw. 60/40. Die Mengen können Sie wie bei den Koniferen genannt adaptieren. Nur bei Obstgehölzen, Rosen und Rhododendren können Sie auf Grund des höheren Nährstoffbedarfs an die Obergrenze gehen und 100 Gramm in den zwei angesprochenen Zeiträumen düngen.

Tipp: Beachten Sie dabei, dass sowohl den Koniferen als auch den Laubgehölzen die Nährstoffe zu den angegebenen Zeiten wurzelverfügbar sein müssen. Das bedeutet: Wenn Sie organisch düngen (z.B. mit Kompost, Hornspänen oder gekörntem Rinderdung), müssen Sie eine Vorlaufzeit von – je nach Bodenfeuchte und -wärme – etwa drei, vier Wochen für die pflanzenverfügbare Zersetzung der Düngergabe mit einkalkulieren!

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