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Die Kletterpflanze Wilder Wein

Der Wilde Wein ist eine beliebte Kletterpflanze. Dank seiner Haftfüßchen kann er Hauswände schnell erklimmen und begrünen und das ganz ohne Rankhilfen. Über das Jahr hinweg trägt der Wilde Wein dunkelgrüne Blätter, wobei er im Herbst die Fassaden mit feuerroten Blättern schmückt. Was Sie beim Einpflanzen und bei der Pflege des Wilden Weins beachten müssen, haben wir für Sie zusammengefasst.

Der Wilde Wein kommt aus der asiatischen Region und fühlt sich an sonnigen bis halbschattigen Wänden am wohlsten. Je mehr Sonne er abbekommt, desto röter wird sein Herbstkleid. Bekommen die Blätter keine Sonne ab, verfärben sie sich nicht so prächtig. Bevor man das Haus mit dem Kletterstrauch verziert, sollte die gewünschte Wand auf Risse überprüft werden, da Triebe eindringen und einen Schaden verursachen könnten.

Wurde die Wand überprüft, kann es ans Einpflanzen gehen. Der geeignete Zeitraum ist zwischen Oktober und März. Am besten beginnt man mit nur einer Pflanze, da sie sehr stark in die Breite wachsen und schnell neue Triebe bilden. Der schnell wachsende Wilde Wein kann bis zu 20 Meter in die Höhe wachsen. Möchte man dennoch mehrere Pflanzen einsetzen, sollte man einen Mindestabstand von 2 Meter einhalten. Die Pflanzen sind in Baumärkten, Gärtnereien oder Baumschulen erhältlich.

Das Einpflanzen

Heben Sie ein ca. 50 cm tiefes sowie langes Loch aus. Der Wilde Wein bevorzugt eine durchlässige, lehmige Gartenerde, die leicht feucht ist. Deshalb sollte bei Bedarf etwas Lehm und Wasser in das Loch gegeben werden. Jetzt kann die Pflanze eingesetzt werden. 
Füllen Sie das Loch mit Erde und drücken diese an. Wässern sie den Wilden Wein, nach dem Pflanzen, in Maßen und schon sollten Sie ihm beim Wachsen zusehen können.
Dünger sollte nur in Maßen verwendet werden, da ein Übermaß die wunderschöne Farbbildung hindern könnte. Der Wilde Wein trägt im Frühsommer blauschwarze Beeren. Vorsicht, essen Sie diese nicht – sie sind giftig! Vögel allerdings vertragen diese und freuen sich an den erbsengroßen Früchten.

Der Rückschnitt

Im Spätsommer kann der Wilde Wein zurückgeschnitten werden um dem starken Wachstum entgegenzuwirken. Die alten Äste können entfernt und die jungen Triebe gekürzt werden. Somit hat man eine bessere Kontrolle über den Wuchs. Ebenso kann man verhindern, dass der Strauch Dachrinnen, Rollladenkästen oder ähnliches beschädigt. Nach dem Rückschnitt können Haftscheiben an der Wand zurückbleiben. Diese können Sie mithilfe eines Gasbrenners abbrennen. Mit einer Bürste und etwas Reiniger bekommt man die restlichen Rückstände entfernt. Aufgrund der Haftscheiben, die gegebenenfalls die Mauer etwas beschädigen können, sollten man sich gut überlegen, wo der Wein angepflanzt werden soll. Dennoch ist er an dem richtigen Ort eine wahre Augenweide, an der Sie durch die richtige Pflege, jahrelang Freude haben können.

Bildquelle Wilder Wein: © SusaZoom - Fotolia.com

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