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Wie oft können Rosen gegen Rost gespritzt werden?

Frage von: Familie G.

Guten Tag Herr Kötter, heute interessiert mich, wie oft Rosen gegen den Rost gespritzt werden können. Im Frühjahr haben wir es etwa alle drei Wochen getan, da gab es keine Rosterscheinungen, dann kam die Kirschernte und zwischen arbeiten gehen und Kirschen ernten (wir haben drei Kirschbäume, die in diesem Jahr wieder eine Rekordernte einbrachten) blieb keine Zeit, die Rosen zu spritzen. Nun “haben wir den Salat”: Der Rost hat die Rosen erobert und teilweise stehen die Knospen und Blüten fast ohne Blätter da, die wir nun regelmäßig abreißen bzw. auch auflesen, wenn wir wieder mal ein paar Tage nicht in den Garten kamen. Es sind alte Rosen dabei, die Sorten kennen wir nicht, weil wir sie von den Vorbesitzern übernahmen. Teilweise sind es aber wunderschöne Rosen, mit großen Blüten, die herrlich duften. Eine andere klein blütige Sorte hat ein herrliches Farbenspiel von dunklem Rosa zu Gelb, sieht einfach wunderschön aus – wenn nur der Rost nicht wäre! Mehrfach hab ich schon überlegt, mich einfach von den “rostigen” zu trennen, aber wenn sie dann wieder so herrlich Knospen haben und blühen, dann bring ich es einfach nicht fertig, sie auszugraben und wegzuwerfen. Wir haben Gartenboden, der in unterschiedlichen Tiefen dann in Lehm übergeht. Die Rosen werden im Frühjahr mit Rosendünger versorgt und im Juni/Juli dann nochmals. Zum Anhäufeln im Herbst verwenden wir Reisig und Rosenerde, die dann im Frühjahr unter den Rosen breitgezogen wird, wenn wir das erste Mal düngen. Vielleicht können Sie uns aus der Ferne einen Rat geben.

GARDENA Gartenexperte:

Engelbert Kötter

Engelbert Kötter

GARDENA Gartenexperte

Der GARDENA Gartenexperte

Grundsätzlich versorgen Sie Ihre Rosenpracht richtig, liebe Familie G.. was aber den Kampf gegen Rosenrost, Sternrußtau und Mehltau angeht, so gibt es eben nur diese drei Möglichkeiten:
Von vornherein nur möglichst gesund bleibende Sorten anpflanzen, und zwar am optimalen Rosenstandort. Wo das, wie in Ihrem Fall - aus gutem Grund - nicht geht oder gewünscht ist, muss durch passende Gestaltung des Rosenumfelds für optimale Belüftung der Pflanzengesorgt sein, damit sie nach Niederschlag schnell abtrocknen und sich so der Befallsdruck verringert. Zudem darauf achten, dass alle "Mehltaufänger" (wie alte Phlox-Sorten etc.) nicht in Rosennähe stehen. Das ist aber nicht durchdringend wirksam, weil selbst Tau schon dazu ausreichen kann, dass sich die Pilze auf den Rosenblättern ausbreiten.
Hier hilft nur der turnusmäßige Einsatz von Fungiziden gegen diese drei Rosenkrankheiten. Achten Sie dabei zwingend auf den Wirkstoffwechsel, damit die Pilze keine resistenten Stämme bilden. Auf der Verpackung des Fungizids ist der Wirkstoff genannt. Also nicht allein das Präparat ändern, sondern tatsächlich den Wirkstoff!

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