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Aprikosenbusch und Rosen pflanzen

Frage von: Eleonora S.

Wann pflanze ich am besten einen Aprikosenbusch und was ist bei der Pflanzung zu beachten? Ich möchte alte Rosen aus einem Beet nehmen und durch neue ersetzen. Was ist dabei zu beachten?

GARDENA Gartenexperte:

Engelbert Kötter

Engelbert Kötter

GARDENA Gartenexperte

Der GARDENA Gartenexperte

Achten Sie bei der Pflanzung eines Aprikosenbusches auf zwei wesentliche Punkte: Standort und Pflanztiefe. Standort bedeutet, dass Sie diesem Steinobst einen warmen, vor Spätfrost geschützten Platz geben. Bei mir steht er an der Südwand unseres Hauses, als Spalier gezogen. Pflanztiefe heißt, dass die Veredelungsstelle, der "Knubbel" oberhalb der Wurzeln, außerhalb des Bodens bleiben muss und auch später nicht in den Boden gelangen darf, z.B. durch Auffüllen von Erde. 

Stehen die jetzigen Rosen länger als zwei, drei Jahre dort, können Sie neue Rosen nicht unmittelbar an denselben Platz pflanzen. Dazu bräuchte es einen Bodenaustausch oder aber eine Wartezeit von drei bis fünf Jahren, damit der Boden sich von seiner Bodenmüdigkeit erholt.
Aber ich habe da einen Tipp für Sie: Entfernen Sie schnellstmöglich die alten Rosen und säen Sie Mitte Mai recht dicht große Tagetes (Tagetes erecta) auf das Beet. Deren Wurzelausscheidungen vertreiben dann bis zum Herbst die Wurzelnematoden aus dem ehemaligen Rosenbeet, so dass Sie dann schon im nächsten Frühjahr Ihre Wunschrosen nachpflanzen können. Lassen Sie die Tagetes im Herbst einfach erfrieren und arbeiten Sie sie danach in den Boden ein. Es wäre für die Rosen förderlich, wenn Sie nach dem Abräumen des Beetes und vor dem Aussäen der Tagetes kräftig Pferde-, Rinder-, oder Geflügelmist untergraben.
Was die Sortenauswahl angeht, empfehle ich Ihnen Rosen, die blattgesund bleiben - daran werden sie mehr Freude haben als an solchen, die Sie spritzen müssen.

Foto: © volff – Fotolia.com

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