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Was tut sich in den Gärten der anderen? Erfahren Sie es hier! Was tut sich in Ihrem Garten? Lassen Sie es uns wissen! Was immer Sie an Gartenfragen haben der GARDENA Gartenexperte steht Ihnen Rede und Antwort: Auf geht´s!

Frage von Marlies S.:

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage: Muss man Früchte von eben erst gepflanzten Bäumen entfernen, oder kann man sie an den Ästen lassen? Die Zweige unseres Pfirsichbaumes scheinen zu dünn zu sein für die schon jetzt großen Früchte.

GARDENA Gartenexperte:

Das hängt davon ab, was Sie gepflanzt haben, liebe Frau S.. Wenn Sie eine Containerpflanze gesetzt haben, dann können Sie die Früchte durchaus dranlassen. Wenn Sie aber ein sogenanntes wurzelnacktes Pfirsichbäumchen gepflanzt haben, dann ist es besser, dass die Pflanze erst gescheit anwächst, bevor Sie sie Kraft in die Fruchtbildung stecken lassen.


Frage von Silke M.-N.:

Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten demnächst unseren Garten anlegen und eine automatische Sprenganlage einbauen. Ein PE-Rohr verlegte mein Vater bereits. Bieten Sie entsprechendes Zubehör an? Kostenpunkt? Abstand der Sprenger? Wie berechnet man den Sprengradius?

Desgleichen Jürgen B.:

Hallo Herr Kötter, trotz vielfacher Versuche und Beachtung der Betriebsanleitung gelingt es mir nicht, meine GARDENA Pumpe 4000/4 nach dem Leerlauf (Mangels Wasser im Fass) wieder in Betrieb zu nehmen. Was kann ich noch unternehmen? Können Sie helfen?

Desgleichen Fritz J.:

Guten Tag! Ich habe viele Topfpflanzen: Hortensien, Fuchsien, Rosen, Oleander natürlich in unterschiedlich großen Töpfen. Dafür suche ich ein geeignetes, automatisches Bewässerungssystem. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen und eine Empfehlung aussprechen.

GARDENA Gartenexperte:

Liebe Frau M.-N., liebe Herren B. und J., unmittelbar zu GARDENA Produkten kann ich Ihnen keine Auskunft geben. Wir halten diesen Newsletter bewusst produktfrei und editieren ihn als rein persönliche Hilfestellung für Gartenliebhaber mit ihren Gartenfragen rund ums Jahr. Aber natürlich lasse ich Sie nicht im Regen stehen und habe Ihre Anfragen deswegen an den technischen Kundendienst weitergegeben. Von dort wird man sich mit Ihnen gesondert in Verbindung setzen und Ihnen bestmöglich weiterhelfen.


Frage von Paul B.:

Hallo Herr Kötter, kann ich Sie auch in Teichfragen konsultieren, z.B. bei Seerosenkäferplage? Bin gespannt!

GARDENA Gartenexperte:

Können Sie sehr gerne, lieber Herr B.! Ihre Anfrage deutet auf Befall mit Galerucella nymphaeae hin, den Seerosenblattkäfer. Der legt um diese Zeit seine Eier auf die Seerosenblätter und die Larven erzeugen dann das typische Bild des Fraßschadens. Den Käfer auf Ihren Seerosen können Sie auf dieser Entomologie-Webseite vergleichen, um ihn sicher zu bestimmen: http://www.entomologie.de/cgi-bin/webbbs_neu/forum.pl?noframes;read=86942 . Gegen den Käfer mit Insektiziden vorzugehen verbietet sich insofern, als sie damit in Ihrem Teich auch andere Insekten mit erwischen, wie Wasserläufer und Co.. Bleibt also die gute alte mechanische Bekämpfung, die von (falls erreichbar) Absammeln der Larven bis hin zum Abspritzen der Larven mit einem harten Wasserstrahl reichen. Ersäufen können Sie die Larven ebenso gut dadurch, dass Sie die Seerosenblätter eine Woche lang untergetaucht halten. Und schlussendlich besteht die Möglichkeit, die befallenen Seerosenblätter abzuschneiden und zu vernichten. Die Seerose bildet den Sommer über normalerweise reichlich neue Blätter, um diesen Blattverlust zu kompensieren.


Frage von Thorsten L.:

Sehr geehrter Herr Kötter, wir haben seit drei Jahren zwei Heidelbeersträucher. Im ersten Jahr hatten wir sie vor unserem Schilf gepflanzt und alles war gut. Im zweiten Jahr hauten die Schilfblätter gegen die Heidelbeeren und der Ertrag war schlecht. Letztes Jahr habe ich für die Heidelbeeren ein Hochbeet gebaut, ca. 120x80x60 cm. Die Erde habe ich mir in einem Gartencenter gekauft. Dies sollte die richtige Erde dafür sein, dennoch haben wir dieses Jahr gerade mal 13 Früchte! Liegt es an der Umpflanzung oder, oder, oder? Haben Sie einen Tipp?

GARDENA Gartenexperte:

Sie kennen den Satz, lieber Herr L.: „unbesehen aus der Entfernung …“ – aber ich will Sie nicht ohne Einschätzung lassen. Es mag durchaus sein, dass Sie im letzten Jahr die korrekte Erde erstanden und verwendet haben. Dies sollte eine saure Erde, eine so genannte Rhododendronerde bzw. Moorbeetpflanzenerde gewesen sein, wahlweise kombiniert mit Rindenkompost. Entscheidend ist, dass die Erde für Kulturheidelbeeren im pH-Wert bei etwa 5,5 liegt, also recht sauer ist – und auch bleibt. Durch kalkhaltigen Boden, kalkhaltigen Dünger (z.B. Kalkammonsalpeter) oder kalkhaltiges Wasser kann sich der pH-Wert in Richtung neutral (ca. pH 7) verschieben. Dann verändert sich für die Heidelbeeren die Nährstoffverfügbarkeit und sie lassen in Wuchs und Ertrag nach. Bei Heidelbeeren also regelmäßig, alle zwei Jahre etwa, nachsäuern durch neuen z. B. Rindenkompost. Düngen am besten mit Rhododendrondünger oder dergleichen.

Wenn Sie jedoch nicht gerade granatenmäßig viel Kalk im Boden, Dünger oder Wasser haben, dann sollte es aber nicht binnen eines Jahres zu massiven Boden- bzw. pH-Wert Problemen kommen. Deswegen bitte auch noch einmal überprüfen, ob nicht der späte Frost dieses Jahr zu Blütenschäden bzw. Schädigung des Fruchtansatzes geführt hat. Auch die außergewöhnliche Trockenheit steckt die Kulturheidelbeere ebenfalls nicht gut weg.

Und schlussendlich ist es bei Kulturheidelbeeren immer ratsam, einen Sorten-Mix zu pflanzen, der zu einer untereinander stabileren Befruchtung führt, als Pflanzungen mit nur einer Sorte.

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